JUST TRAVELOUS http://www.justtravelous.com/ Preisgekrönter Reiseblog auf deutsch und englisch von Reisebloggerin Yvonne Zagermann. Award winning travel blog in German and English Thu, 25 Jun 2015 07:51:57 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 Die 5 schönsten Stationen der Moskauer Metro. http://www.justtravelous.com/2015/06/die-5-schoensten-stationen-der-moskauer-metro/ http://www.justtravelous.com/2015/06/die-5-schoensten-stationen-der-moskauer-metro/#comments Thu, 25 Jun 2015 07:51:57 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=9376 Schon von Kindertagen an haben mich alte Gebäude und verschlungene Gassen fasziniert. Ich liebe besonders gestaltete Räume, Häuser und Gebäude. Die einsame von Hand geschaffene Berghütte. Oder die leicht marode Jugendstilvilla mit ihrer faszinierenden Geschichte. Ja, es gibt nebem dem Reisen noch eine zweite Leidenschaft, der ich sogar ein ganzes Studium gewidmet habe: die Architektur. Und [...]

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Schon von Kindertagen an haben mich alte Gebäude und verschlungene Gassen fasziniert. Ich liebe besonders gestaltete Räume, Häuser und Gebäude. Die einsame von Hand geschaffene Berghütte. Oder die leicht marode Jugendstilvilla mit ihrer faszinierenden Geschichte. Ja, es gibt nebem dem Reisen noch eine zweite Leidenschaft, der ich sogar ein ganzes Studium gewidmet habe: die Architektur. Und als ich dann auf einmal in Räumen wie aus einem Barocksaal tief unter der Erde stand, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus:

Willkommen im Moskauer Untergrund.

Moskauer Metro

Die Moskauer Metrostationen gehören mit ihrer teilweise prachtvollen Architektur zu den schönsten der Welt. Sagt Wikipedia. Und ich stimme dem vollkommen und ohne Widerworte zu. Vergesst alles, was ihr bisher kennengelernt habt. Selbst die schönste U-Bahnstation in Berlin, Hamburg oder München wirkt eher wie die Abstellkammer der Moskauer Metro. Nicht umsonst werden die Haltestellen auch als „Paläste für das Volk“ bezeichnet. Stalins Prestigeobjekt ist gespickt mit einer Reihe von Superlativen. Die Moskauer Metro gilt nicht nur als eine der schönsten der Welt, sie ist auch die am stärksten genutzte (ca. 9Mio. Fahrgäste am Tag!). Die Rolltreppen sind steil, lang und wahnsinnig schnell. Beim Blick in die Tiefe musste ich teilweise aufpassen, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Außerdem liegt die Moskauer Metro so tief unter der Oberfläche, wie kaum eine andere. Sie sollte schon beim Bau 1935 zusätzlich als Luftschutzbunker dienen und wurde im Kalten Krieg sogar mit hermetisch verschließbaren Toren für den Fall eines Atomschlags ausgestattet. Ich finde ja solche Informationen immer wahnsinnig spannend und könnte dann Stunden recherchieren und erzählen und darüber schreiben. Aber, genug mit der puren Theorie, die anderen Klugscheißerfakten hebe ich mir für den nächsten Freundesabend auf.

Die Moskauer Metro.

Moskauer Metro
Station Mayakovskaya (Russisch: Маяковская)
Moskauer Metro
Station Komsomolskaya (Russisch: Комсомольская)
Moskauer Metro
Station Novoslobodskaya (Russisch: Новослободская)
Moskauer Metro
Station Ploshchad Revolyutsii (Russisch: Площадь Революции)
Moskauer Metro
Station Belorusskaja (Russisch: Белорусская)

Jede der 5 Haltestellen hat ein unterschiedliches Thema und eine andere Architektur. Während die eine Station im barocken Kleid mit Kronleuchtern und Stuck daher kommt, finden sich in der anderen schlichte avantgardistische Elemente wieder. Man fährt also teilweise 3 Minuten mit der Rolltreppe in einem Schacht, dessen Ende man von oben nicht einmal sehen kann. Und auf einmal sieht man das! Ich bin aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen. Kurze genervte Schubser der anderen Fahrgäste haben mich dann doch in die Realität zurück geholt und mir klar gemacht, dass ich mal wieder an den ungünstigsten Stellen zu träumen angefangen habe.

Moskauer Metro

Doch trotz dieser Schönheiten nutzen immer noch viele Moskauer lieber ihr Auto. Warum? Prestige. Sehen und gesehen werden. Das Auto gilt als Statussymbol und so ist es auch kein Wunder, dass der Verkehr in der Stadt zu den Stoßzeiten der Wahnsinn ist und man als Tourist sicherlich besser (und schneller) fährt, wenn man die Ubahn nutzt.


TIPPBOX

  • Kosten: für eine Fahrt (Stand Juni 2015): 50 Rubel (80Cent)
  • Ticketkauf: am Besten an einem der Schalter. Zeigt einfach, wie viele Fahrten ihr kaufen wollt. Mit einem Ticket könnt ihr so lange fahren und umsteigen, wie ihr wollt. Sobald ihr jedoch die Station verlasst, müsst ihr ein neues Ticket lösen.
  • Grundkenntnisse im kyrillischen Alphabet sind für die Orientierung vorteilhaft.
  • Zeiten: Zugverkehr von 5:30Uhr – 2:00Uhr, im Intervall von 1,5-4Min in den Stoßzeiten. Die Moskauer Metro gilt als schnellste der Welt, mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 100km/h.
  • Orientierung: Eine gute Möglichkeit der groben Orientierung bietet die Art der Durchsage in den Wagons. Auf der Ringlinie erfolgt die Ansage der nächsten Station der im Uhrzeigersinn fahrenden Zügen von einer männliche Stimme, in den Zügen der Gegenrichtung von einer weiblichen. Und das gleiche Prinzip gilt bei den anderen Strecken. In Richtung Stadtzentrum – männlich, stadtauswärts – weiblich.

Es wird gemunkelt…

… dass die Ringlinie  auf „Entwürfe“ Stalins zurückgeht. Mehr oder weniger. Bei einer Baubesprechung soll er seine Kaffeetasse mitten auf dem Plan abgestellt haben. Die wiederum hat einen braunen Kaffeerand hinterlassen. Genau dort, wo dann die Kolzewaja-Linie gebaut wurde.

… dass eine zweite geheime Moskauer U-Bahn existiert. Die Metro 2. Sie soll die wichtigsten Verteidigungs- und Regierungsgebäude miteinander verbinden. Die Existenz wurde nie bestätigt.

Moskauer Metro

Hab ich eine Station vergessen? Dann ab damit in die Kommentare! Welche ist eure liebste Metro Station in Moskau?

Der Besuch der Metrostationen und die darauffolgende Tour nach St. Petersburg entstand in Zusammenarbeit mit Gvidon Tours. Meine Meinungen und Eindrücken bleiben aber meine eigenen.

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Sieben Gründe für einen Besuch in Málaga http://www.justtravelous.com/2015/06/malaga-urlaub/ http://www.justtravelous.com/2015/06/malaga-urlaub/#comments Thu, 18 Jun 2015 09:51:54 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=9206 Viele Urlauber kennen Malaga als Startpunkt für die Andalusien-Reise, als Flughafen oder als Stadt an der Küste. Doch trotz der exponierten Lage an der Costa del Sol entscheiden sich nur wenige für einen ausgedehnten Besuch in der Küsten-Hauptstadt Spaniens. Völlig zu Unrecht! Denn hier kommt jeder auf seine Kosten, ich gehe sogar noch etwas weiter [...]

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Viele Urlauber kennen Malaga als Startpunkt für die Andalusien-Reise, als Flughafen oder als Stadt an der Küste. Doch trotz der exponierten Lage an der Costa del Sol entscheiden sich nur wenige für einen ausgedehnten Besuch in der Küsten-Hauptstadt Spaniens. Völlig zu Unrecht! Denn hier kommt jeder auf seine Kosten, ich gehe sogar noch etwas weiter und behaupte, dass Málaga die schönste Stadt Andalusiens ist. Ihr glaubt mir nicht? Dann lasst euch von mir überzeugen.

Sieben Gründe, warum sich ein Abstecher nach Málaga lohnt

Malaga Kathedrale1. Wunderschöne Stadtstrände

Entscheidet ihr euch gerne zwischen Stadt- und Strandurlaub? Ich zumindest nicht! In Málaga musst du diese Entscheidung auch gar nicht treffen, denn die zweitgrößte andalusische Stadt glänzt mit einem großen Angebot an breiten Sandstränden, die fußläufig zur Stadt liegen. Der nächste, als Malagueta, schließt direkt an den Hafen an. Doch auch El Palo und El Pedregalejo sind nicht weit weg und können ganz einfach mit der Buslinie 11 erreicht werden.

Malaga Strand2. Die Geschäfte

Málaga gehört zweifellos zu den modischen Hotspots Spaniens. Für jeden Geschmack gibt es in den Tiendas (dt. Läden) etwas zu sehen. Sogar Tiere können eingekleidet werden. Die meisten Kettenläden gibt es auf der Prachtstraße Calle Larios. Auf dieser Straße findet einmal im Jahr eine große Modenschau statt, wo die Designer der Stadt ihr Können zeigen. Kleinere Boutiquen findet man rund um das Carmen Thyssen Museum.

Malaga Larios3. Das Nachtleben

Studenten beherrschen die Stadt und verwandeln sie in eine der Partyhochburgen Spaniens. An jeder Ecke schießen Clubs wie Pilze aus dem Boden und Nachtschwärmer haben die Qual der Wahl. Die größte Club-Dichte gibt es allerdings wahrscheinlich zwischen der Plaza de la Merced und dem Cervantes Theater. Allerdings solltest du nicht zu früh losgehen, vor ein oder zwei Uhr nachts wirst du fast alleine in der Disko sein. Bis dahin solltest du lieber meinen Tipp vier ausprobieren.

4. Die Bars

Um dir die Wartezeit vor dem Feiern zu überbrücken, solltest du die eine oder andere Taparía ausprobieren.  Und hiervon gibt es unzählige in der Altstadt, besonders viele an der Plaza de la Merced. Hier kannst du leicht von einer Bar in die nächste wandern und einen gemütlichen Abend verbringen. Falls du von Tapas genug hast, kannst du auch leicht auf eine arabische Teestube umschwenken. Der arabische Einfluss ist hier zwar nicht ganz so stark zu sehen wie in Granada, aber auch hier bieten unterschiedliche marokkanische Kneipen ihre Landesspeisen an.

Malaga Bars5. Die Kunst

Seit Jahren liefern sich Málaga und Sevilla einen unerbittlichen Kampf um die besten Kulturveranstaltungen und Museen Andalusiens. Im künstlerischen Bereich hat Málaga ganz klar die Nase vorn. Aber wie sollte das auch anders sein, wenn es sich hierbei um die Heimatstadt eines der berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts handelt? Die Rede ist natürlich von Pablo Picasso. Ihm wurden in seiner Heimatstadt gleich zwei Museen gewidmet. Zum einen sein Elternhaus an der Plaza de la Merced. Die Casa Natal ist heutzutage der Sitz der Picasso Stiftung. Gezeigt wird hier zum einen eine Dauerausstellung über das Leben des wohl berühmtesten Malagueño sowie wechselnde Sonderausstellungen. Der Eintritt für beide Ausstellungen kostet drei Euro. Das Picasso Museum zeigt hingegen eine große Sammlung bekannter Werke des Künstlers und kann für acht Euro besichtigt werden. Doch auch andere Künstler und Kunstliebhaber haben ihren Stempel in der Stadt hinterlassen. Von letzteren ist vor allem Carmen Thyssen zu nennen, die der Stadt eine große Sammlung lokaler Kunstwerke zur Verfügung gestellt hat. Die Kunstwerke befinden sich in einem komplett modernisierten Palast aus der Zeit der arabischen Besetzung. Der Eintritt kostet sechs Euro.

6. Die internationale Atmosphäre

Wahrscheinlich fühlst du dich jetzt in deiner Vermutung bestätigt, dass Málaga genau den negativen Klischees der Costa del Sol von Touristenmassen und Hotelklötzen  entspricht. Doch genau das ist es in Málaga glücklicherweise nicht, ich spreche vom Einfluss der internationalen Austauschstudenten. Regelmäßig finden in der Stadt internationale Treffen statt, die Couchsurfing Community ist aktiv und man kann sich sehr leicht in die lokale Kultur integrieren. Darüber hinaus ist die Stadt der ideale Ort für einen Spanischkurs. Wer seine Sprachkenntnisse am Abend anwenden und weiter ausbauen möchte und seine eigene Kultur an andere vermitteln möchte, kann auch an einem Sprachaustaus teilnehmen. Der bekannteste Anbieter dafür ist Pachange. Er organisiert beinahe jeden Abend einen Austausch in einer Bar in Málaga und bietet teilweise am Wochenende auch Ausflüge in die Umgebung an.

Malaga Feria7. Die Burg

Man kann sich nicht Málaga anschauen, ohne die über der Stadt aufragende Alcazaba (maurische Burg) wahrzunehmen. Die gut erhaltene Anlage entführt Besucher in die Welt von tausend und einer Nacht und man hat von dort oben einen wunderbaren Ausblick über die Altstadt.
Ich liebe Málaga. Für mich persönlich steht die Hauptstadt der Costa Del Sol ganz oben auf meiner Andalusien-Favoriten-Liste. Wie geht es euch? Wart ihr schon einmal in Málaga? Welche Gründe würdet ihr dieser Liste hinzufügen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Malaga Hafen

Profilbild Stella MalagaStella hat vier Monate lang in Andalusien gelebt und gearbeitet und die spannende Region im äußersten Süden Europas kennen und lieben gelernt. Auf ihrem Blog Abenteuer Andalusien nimmt sie ihre Leser regelmäßig mit an unterschiedliche Orte Südspaniens, zeigt ihnen, wie man die Region am besten bereisen kann und gibt Tipps, wie jeder seinen Traum von einem Praktikum im Ausland verwirklichen kann. Besucht sie auch bei Facebook.

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Fotografieren und Filmen auf Reisen – Meine Kamera Ausrüstung für unterwegs http://www.justtravelous.com/2015/06/kamera-reisen/ http://www.justtravelous.com/2015/06/kamera-reisen/#comments Mon, 15 Jun 2015 10:50:36 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=7687 Es gibt zwei Dinge, ohne die ich auf Reisen das Haus eigentlich nie verlasse. Meine Kamera(s) und mein Handy. Ich liebe es Momente festhalten zu können und mit euch zu teilen, und das geht zwar auch ganz gut mit Worten, aber Fotos und Videos gehören genauso dazu. Oft werde ich gefragt, mit was ich denn [...]

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Es gibt zwei Dinge, ohne die ich auf Reisen das Haus eigentlich nie verlasse. Meine Kamera(s) und mein Handy. Ich liebe es Momente festhalten zu können und mit euch zu teilen, und das geht zwar auch ganz gut mit Worten, aber Fotos und Videos gehören genauso dazu. Oft werde ich gefragt, mit was ich denn meine Fotos und Videos auf Reisen mache und heute verrate ich es euch und erzähle euch auch, warum ich genau damit fotografiere und filme, welche Vor- und Nachteile das hat und welche Programme ich nutze um meine Fotos und Videos zu bearbeiten.

Meine Spiegelreflex Kamera – Canon 700D

Eine Kamera auf Reisen, muss vor allem eines sein: leicht. Bevor ich zu Canon gewechselt bin, hatte ich eine Pentax Spiegelreflex, die mir allerdings mit der Zeit einfach echt zu schwer wurde. Ich finde es super wichtig, vor allem wenn man den ganzen Tag draußen unterwegs ist, dass man nicht viel Gewicht mit sich rumschleppen muss. Ein, zwei Kilos machen da schon einen erheblichen Unterschied. Als ich mir meine erste Spiegelreflex gekauft habe, dachte ich noch nicht so, die hatte sich einfach so schön wichtig angefühlt… uhöm. Zudem hatte die Pentax leider keinen externen Mikrofonanschluss, was für Interviews natürlich scheiße ist.

welche kamera fuer reisen canon 700d

Der Wechsel zu Canon kam so, dass ich von einer Freundin die 600D mal ausgeliehen hatte und mir die einfach gut gefallen hat. Die Qualität der Fotos und Videos fand ich super, das Gewicht war optimal und daher hab ich dann gewechselt. Mittlerweile habe ich mich an Canon gewöhnt und kann mir daher auch nicht vorstellen, nochmal auf eine andere Marke zu wechseln. Was vielleicht aber auch damit zu tun hat, dass ich mich nicht wirklich mit dem ganzen Technikkram auskenne und gerne mal schnell überfordert bin, wenn nicht alles so funktioniert, wie ich das gewohnt bin. Ein Wechsel auf ein höherwertiges Modell wie die 7D oder die 5D kommt allerdings für mich auch nicht in Frage. Aus zwei ganz einfachen Gründen: Gewicht und wiederum technischer Schnickschnack, den ich nicht verstehe. Zudem hat die 700D einfach alles, was ich für meine Fotos und Videos brauche, wozu also wechseln? Was mir vor allem gut gefällt, ist das schwenkbare Display. Gerade für Videoaufnahmen oder auch für Fotos aus anderen Winkeln (man kann bei der 700D auch einstellen, dass das Sucherbild auf dem Display angezeigt wird) ist das super geschickt!

Allerdings muss ich zugeben, dass selbst die superleichte 700D mir manchmal „zu schwer“ beim Reisen ist und ich bereits seit einer Weile mit dem Gedanken spiele auf eine kleinere Kamera zu wechseln. Bisher habe ich allerdings keine gefunden, die Preis-/Leistungstechnisch dem entspricht, was ich mir vorstelle.

Objektive für meine Canon 700D

Für ne ganze Weile lang habe ich meine Aufnahmen mit dem EF 24-70/2.8L II USM gemacht, das mir Canon netterweise zum Testen zur Verfügung gestellt hatte. Ein wirklich tolles Objektiv, vor allem für Porträtaufnahmen, die ich ja sehr liebe.

kamera reise reisefotografie mauritius portraitfotografie

Doch dieses Objektiv hat für mich zwei Haken: zum einen isses wirklich sauschwer (ja, ich glaube ich habe bereits erwähnt, wie wichtig mir leichtes Gepäck beim Reisen ist) und zum anderen hat es leider keinen Bildstabilisator, der meiner Meinung nach aber für Videoaufnahmen unerlässlich ist. Im Moment nutze ich das EF-S 17-55 IS USM Objektiv und bin an sich sehr happy damit, da es fast alle meine Voraussetzungen erfüllt (fast, weil es an sich auch immer noch zu schwer ist). Sobald ich eine kleine kompakte (leichte) Kamera finde, die qualitätstechnisch mit der 700D in Kombination mit dem EF-S 17-55 IS USM Objektiv für Fotos und Videoaufnahmen mithalten kann, werde ich wechseln. Bisher hat mich allerdings noch nichts überzeugt.

Mein Handy – iPhone 5 und OnePlus One

Ich hätte mir bis vor einem Jahr niemals vorstellen können, vom iPhone zu Android zu wechseln. Und nun habe ich beides, mein altes iPhone 5 und mein OnePlus One. Gerade beim Reisen finde ich es super praktisch zwei Handys dabei zu haben, da man in eines davon dann die lokale Sim-Karte stecken kann und im anderen Handy kann man dann seine eigene Sim-Karte lassen. Dadurch bin ich immer connected und aber auch komplett erreichbar. Manchmal ist das gut, manchmal eher nicht so.

Zum Fotografieren nutze ich das Handy mittlerweile immer seltener, aber zum Bearbeiten der Fotos für Instagram ist es ideal. Alle Fotos, die ich auf Instagram hochlade, seien es Handyfotos oder Spiegelreflexfotos, bearbeite ich mit der App „Afterlight„. Mein Lieblingsfilter ist „russ“ und ich stehe total darauf meinen Bildern einen leicht „verwaschenen, ausgebleichten“ Look zu verpassen.

kamera reise bali tulamben
Bali, Tulamben – fotografiert mit meinem OnePlus One
kamera reise bali tulamben
Bali, Tulamben – bearbeitet für Instagram mit Afterlight

Manchmal fotografiere ich mit dem Handy auch Dinge, die ich nicht vergessen will, da ich oft zu faul bin mir alles aufzuschreiben… ein Klick und man kann zum Beispiel Namen von Restaurants oder Infos auf einer Tafel später einfach nachschauen.

Für Unterwasseraufnahmen – GoPro Hero3+ Black Edition

Seit ich 2013 mit dem Tauchen angefangen habe, sind Unterwasseraufnahmen meine nächste große Herausforderung. Ich habe ganz kurz mit dem Gedanken gespielt mir ein Unterwassergehäuse für meine Spiegelreflexkamera zu kaufen und mich dann aber doch für eine GoPro Hero3+ entschieden. Und damit bin ich mittlerweile sehr zufrieden. Oder sagen wir mal so: es wird immer besser. Während ich beim Tauchen mit Haien in Costa Rica noch sehr matschige Bilder gemacht habe, habe ich mittlerweile den Trick raus. Ich hab mir einfach einen Rotfilter für die GoPro gekauft und zack, hab ich mehr Kontrast und schönere Farben. kamera reise, Vergleich GoPro Hero3+ mit und ohne Rotfilter Unterwasser FotosLinks ist die Originalaufnahme MIT Rotfilter und rechts daneben OHNE Rotfilter, darunter seht ihr jeweils die mit Lightroom 5 bearbeiten Versionen der Bilder, bei denen ich jeweils Tonwert und Weißabgleich “automatisch” eingestellt habe. Krasser Unterschied, oder?

Zum besseren Vergleich hier noch ein Video (und ja, ich weiß, an meiner Taucheruhr muss dringend was eingestellt werden, damit sie nicht die ganze Zeit piepst, ich hab nur noch nicht herausgefunden wie und wo und was)

Die GoPro ist natürlich auch über Wasser sehr geschickt für Fotos, wie zum Beispiel während Songkran in Bangkok.

Welche Programme nutze ich für die Bearbeitung meiner Fotos und Videos?

Für meine Fotos nutze ich vor allem Lightroom. Bei Trey Ratcliff habe ich ein paar schöne Vorgaben gefunden, die ich immer wieder gerne nutze und sie für meine Fotos noch ein bisschen adaptiere. Manchmal bekomme ich aber auf Lightroom einfach nicht den Look hin, wie ich mir das vorstelle und dann bearbeite ich meine Fotos auch gerne mal mit Afterlight auf dem Handy. Wenn ich Text zu einem Foto hinzufügen will, dann nutze ich in der Regel Pixlr Express, das geht ganz einfach und schnell.

Meine Videos schneide ich mit Final Cut Pro X auf meinem MacBook Pro (2010), obwohl ich langfristig auf ein neueres Modell umsteigen will, da mir mein altes MacBook auf Reisen einfach auch langsam zu schwer geworden ist. Solange es aber noch funktioniert wird es mitgeschleppt (Ja, ich bin Schwäbin und will kein Geld ausgeben, das nicht sein muss).

Musik für meine Videos suche ich vor allem auf diesen Seiten:

Manchmal dauert es übrigens länger ein passendes Lied für ein Video zu finden als das Video zu schneiden.

Mein neuestes Reisevideo – King’s Day in Amsterdam

Eine tolle Übersicht, welche Kamera für euch die richtige zum Reisen ist, findet ihr hier, da sind alle Vor- und Nachteile nochmal kurz und knapp erklärt.

Wenn ihr jetzt wissen wollt, mit was andere so ihre Fotos und Videos auf Reisen machen, dann schaut mal bei Marianna oder Nina vorbei, die vor einer Weile schon mal ihre Ausrüstung vorgestellt haben.

Welche Kamera nutzt ihr auf Reisen zum fotografieren und filmen?

Hinweis: Canon hat mir Kameras und Objektive zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Einige der Links in diesem Artikel sind Affiliate Links, wenn ihr darüber etwas bestellt, kostet euch das keinen Cent mehr aber dafür bessert sich meine Reisekasse etwas auf. Ist doch genial, oder?

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3 Roadtrips, die jeder Roadtrip-Fan einmal im Leben gemacht haben muss. http://www.justtravelous.com/2015/05/die-besten-roadtrips/ http://www.justtravelous.com/2015/05/die-besten-roadtrips/#comments Wed, 13 May 2015 10:38:58 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=9146 Zu meinen liebsten Fortbewegungsmitteln gehört das Auto. Ich liebe Roadtrips. Über alles. Diese Freiheit auf der Straße, gepaart mit toller Musik und dem Gefühl der Unabhängigkeit. Wer kann da nicht schwach werden? Ich versuche so oft es geht unterwegs zu sein und das am liebsten mit einer Matratze im Kofferraum und dem Rucksack auf der [...]

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Zu meinen liebsten Fortbewegungsmitteln gehört das Auto. Ich liebe Roadtrips. Über alles. Diese Freiheit auf der Straße, gepaart mit toller Musik und dem Gefühl der Unabhängigkeit. Wer kann da nicht schwach werden?

Ich versuche so oft es geht unterwegs zu sein und das am liebsten mit einer Matratze im Kofferraum und dem Rucksack auf der Rücksitzbank. Und dabei ist es eigentlich egal, ob der Trip ein Tag, ein Wochenende oder mehrere Wochen dauert. Es gibt so viel zu entdecken auf dieser Welt. Für mich ist ein Roadtrip die beste Möglichkeit Land und Leute, versteckte Buchten, Täler und einsame Seen zu erkunden. Die Landschaft zieht an der Windschutzscheibe vorbei, an der nächsten Kreuzung wird kurz überlegt, in welche Richtung es als nächstes gehen soll. Je schmutziger, kurvenreicher und weniger befahren die Straße ist, desto besser. Das Navi bleibt die meiste Zeit im Handschuhfach und wird nur in Notsituationen rausgeholt. Und die besten Schlafplätze sind die unter freiem Sternenhimmel, weit entfernt von Städten und großen Menschenansammlungen. Im letzten Sonnenlicht wird noch schnell das Abendbrot gekocht (am liebsten Spaghetti Aglio e Olio) und dann werden bei einem durch die Sonne des Tages leicht warmen Bierchen der Nachthimmel und die Geräusche der Natur genossen.

Um euch jetzt ein bisschen an meiner Leidenschaft teilhaben zu lassen, zeige ich euch heute meine 3 liebsten Roadtrips der letzten Jahre.

Only the road and the dawn, the sun, the wind, and the rain,
and the watch fire under stars, and sleep, and the road again.
― John Masefield

Lieblingsroadtrip Nummer 1: Portugal – Algarve

Ich hatte Portugal noch nie so richtig auf meinem Reiseschirm. Aber da es mal wieder Zeit für einen Surftrip war und ein befreundeter Surflehrer den Sommer an der Algarve verbrachte, stand das Ziel fest. Kurzzeitig haben wir überlegt mit dem eigenen Auto runter nach Portugal zu fahren. Denn nichts ist schöner als ein Roadtrip auf den eigenen vier Rädern. Fritzi aber, unser Ford Mondeo Kombi mit eigenwilligem pubertierenden Charakter, hätte uns die lange Tour wahrscheinlich ziemlich übel genommen. Das Auto war schnell und unkompliziert gemietet und so konnten wir uns in dem Seat Leon gleich vom Flughafen in Faro aus auf den Weg nach Aljezur machen.

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Gerade in der Nachsaison sind die Temperaturen an der Algarve tagsüber angenehm warm. Die Surfspots sind nicht überfüllt und an den Stränden findet man fast nur Einheimische. Ein eigener Wagen ist ein absolutes Muss, denn so lassen sich die Highlights und verschieden Spots am Besten erkunden. Die Entfernungen sind überschaubar, die Strecke vom Flughafen in Faro bis zur nördlichen Grenze der Algarve in Odeceixe an der Küste entlang beträgt zum Beispiel nur etwa 160km mit 2h Fahrzeit. Ich würde euch mindestens einen 2-Wochen-Aufenthalt empfehlen, so könnt ihr die vielen versteckten Buchten, das glasklare Wasser und die raue Küstenlandschaft in aller Ruhe genießen. Mein persönliches Highlight? Das war der ganze Trip. Fahrt einfach los, verbringt den Tag mit Strandhopping, entflieht der Hitze in den Gassen von Lagos und lasst den Abend bei einem kühlen Sagres an einem schönen Ort ausklingen (meine Empfehlung: Praia da Bordeira). Da wir die Zeit in einem alten Wohnwagen mitten in den Wäldern bei Aljezur geschlafen haben, mussten wir uns nicht auf Schlafplatzsuche begeben. Schade eigentlich, denn wir sind an einigen schönen wilden Stellplätzen vorbeigekommen.

 

Lieblingsroadtrip Nummer 2: Italien – Sardinien

Sardinien hat mich definitiv überrascht. Eigentlich war der Trip aus verschiedenen Gründen nur eine Notlösung. Ich habe nicht viel erwartet, außer vielleicht nette Strände, ein Haufen Rentner und viele, viele Pizzen. Doch dann kam es ganz anders. Die Strände waren atemberaubend, von karibisch sandig bis bergig rau. Rentner gab es wirklich ein Haufen, aber vor allem die mit den interessanten Lebensgeschichten. Und Pizzen? Da habe ich in der ganzen Zeit nur 3! gegessen. Kann man das glauben?

Mit der Fähre ging es von Livorno aus bis nach Olbia. Dieses Mal mit dem eigenen Auto unterwegs, waren wir mit allen nötigen Campingsachen ausgerüstet. Naja, außer der Wäscheleine, die hatten wir mal wieder vergessen. Mit Fahrzeit, Pausen, Wartezeit und Überfahrt braucht man vom Süden Bayerns ca. 20h. Geplant war eigentlich eine komplette Umrundung der Insel, was aber aufgrund der vielen, vielen Kurven und der somit dem Mageninhalt angepassten Reisegeschwindigkeit (50-60km/h) nicht möglich war. Also haben wir den Süden der Insel dieses Mal ausgelassen.

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Mir persönlich hat ja die Westküste am Besten gefallen. Die Gegend dort war weniger touristisch und ein bisschen wilder. Und es gab einige wirklich atemberaubende Strecken. Wir haben uns ein paar Mal richtig derb verfahren und unser Auto an die Grenzen seiner Leistungsbereitschaft getrieben. Aber es hat sich gelohnt. Meine Favoriten waren die klassischen Sehenswürdigkeiten wie Capo Testa und Costa Verde. Aber das eigentliche Highlight sind die Straßenabschnitte zwischen den Highlights. Straßen, die sich an der Küste entlang schlängeln (wie zwischen Alghero und Bosa) oder Straßen, die über Hochplateaus und vorbei an Schluchten und krassen Felsformationen führen (wie zwischen Baunei und Dorgali). Nur die Schlafplatzsuche gestaltete sich ein wenig schwierig. So ganz ohne Infomaterial und Planung war es in der Nachsaison nicht ganz so einfach noch offene Campingplätze zu finden. Eigentlich ist wild Campen ja verboten, aber das Verbot mussten wir an einigen Orten etwas umgehen. Sardinien gehört unbedingt auf eure Wunschliste, vor allem wenn ihr mit eurem eigenen Auto unterwegs sein und campen wollt.

 

Lieblingsroadtrip Nummer 3: Australien – Tasmanien

Der Klassiker für einen längeren Auslandsaufenthalt ist definitiv eine Reise nach Australien. Falls ihr also dort unterwegs seid, dann lasst euch einen Roadtrip nicht entgehen. Ich könnte euch jetzt die ganzen klassischen Routen aufzählen, die ihr natürlich trotzdem alle fahren solltet. Aber schwärmen möchte ich jetzt erstmal nur von einer: Einer Tour durch Tasmanien. Under Down Under.

Ich war 10 Tage auf der Insel unterwegs, von denen es gefühlte 12 Tage geregnet hatte. Das Zelt war durchnässt, die Klamotten auch, der Tank war zweimal in den ungünstigsten Gelegenheiten fast leer und anspringen wollte das Auto eines Morgens auch nicht mehr. Wo bleibt jetzt die Schwärmerei, fragt ihr euch? Seht selbst:

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Das atemberaubende und wirklich interessante war die Schönheit der Natur. Man rutscht förmlich von einem Highlight zum nächsten. Ihr solltet euch für den Trip mindestens 10 Tage Zeit nehmen, besser 14. In der Zeit kann man gut die Insel einmal umrunden und auch Abstecher ins Landesinnere unternehmen. Definitiv nicht auslassen solltet ihr den Cradle Mountain – Lake St. Clair National Park. Wenn ihr Zeit und ein bisschen Erfahrung habt, dann begebt euch auf den 6-tägigen Overland Track. Ich hab es leider nicht gemacht und ärgere mich schon seit Jahren darüber. Und natürlich solltet ihr zur Wineglass Bay wandern. Falls ihr mit der Fähre mit einem Mietwagen von Melbourne aus übersetzen wollt, dann checkt vorher das Kleingedruckte im Mietvertrag. Es kann sein, dass es nicht erlaubt ist. Ist mir erst aufgefallen, als ich wieder auf dem Festland war. Noch ein paar Tipps mehr habe ich euch mal auf take an adVANture zusammengetragen.

To the east, to the east, the road beneath my feet.
To the west, to the west, I haven’t got there yet.
To the north, to the north, never to be caught.
To the south, to the south, my time is running out.
― The Road, Frank Turner

Lieblingsroadtrip

Habe ich euch jetzt mit meinen Lieblingsroadtrips ein bisschen angesteckt? Da die Touren immer öfter und länger werden und noch viel größere Trips geplant sind, suche ich gerade einen Bus als neues Familienmitglied. Die Auswahl ist riesig und reicht von VW über Mercedes bis Fiat, von alt bis neu. Mein Favorit: ein alter VW Bulli T3. Was es dann letzten Endes werden wird, steht noch in den Sternen. Bis dahin ist mein zickiger Mondeo mit dem Rucksack auf der Rücksitzbank und der Matratze im Kofferraum mein Reisegefährt.

Wann steht euer nächster Roadtrip an? Wohin soll es gehen?

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King’s Day in Amsterdam – 1 Video und 6 Dinge, die ich gelernt habe http://www.justtravelous.com/2015/05/kings-day-in-amsterdam/ http://www.justtravelous.com/2015/05/kings-day-in-amsterdam/#comments Tue, 05 May 2015 06:42:30 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=9272 Wenn es einen Tag gibt, an dem man Amsterdam einmal im Leben erlebt haben muss, dann am King’s Day. In den ganzen Niederlanden ist am Geburtstag des Königs, dem 27. April, Feiertag. Und nirgendwo sonst wird dieser Tag so sehr gefeiert wie in Amsterdam. Und dieses Jahr war ich mittendrin. Was’n Fest. Ich bin immer [...]

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Wenn es einen Tag gibt, an dem man Amsterdam einmal im Leben erlebt haben muss, dann am King’s Day. In den ganzen Niederlanden ist am Geburtstag des Königs, dem 27. April, Feiertag. Und nirgendwo sonst wird dieser Tag so sehr gefeiert wie in Amsterdam. Und dieses Jahr war ich mittendrin. Was’n Fest. Ich bin immer noch ganz geflasht, wie geil das alles war. Zur Einstimmung gibt es jetzt erstmal ein Video und dann erzähle ich euch, was ich am King’s Day in Amsterdam dieses Jahr so gelernt habe.

  1. King’s Day in Amsterdam hat zwar noch nie wirklich auf meine Bucket Liste gehört und zu Amsterdam selbst habe ich ja eher gespaltene Gefühle, aber es hat sich mal wieder gezeigt, dass man meistens dann am meisten Spass hat, wenn man eigentlich gar nicht damit rechnet.
  2. Orange geht gut. Also, zum Verständnis: Eigentlich sage ich immer Orange ist keine Farbe, sondern eine Zumutung und wehre mich vehement gegen alles, was irgendwie orange ist. Aber so für einen Tag, wenn alle anderen auch Orange tragen, dann geht das irgendwie in Ordnung. (Aber nur wenn der Tag der King’s Day ist).
  3. Wenn man die richtigen Menschen um sich hat, dann kann eigentlich gar nichts schief gehen. Ich hab in den letzten Jahren immer mehr gemerkt, dass ich keine negativen Menschen um mich ertragen kann. Und je mehr ich mich selbst mit positiven Menschen umgebe, desto besser geht es mir und desto mehr Spass habe ich am Leben. Und Thang, Laura und Mathias gehören zu den Menschen, die so mega viel gute Laune ausstrahlen, dass man einfach gar nicht anders kann, als das Leben zu feiern. Leute, ernsthaft, ihr habt einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Weil ihr einfach other seid, ihr wisst schon.
  4. Manchmal tut feiern einfach gut. Nach Songkran in Bangkok hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich das so schnell nochmal sagen würde, aber ich hatte selten drei Tage am Stück so viel Spass. Wir haben gefeiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Und selbst als wir am zweiten Abend eigentlich so gar keine Lust zum feiern mehr hatten und quasi nur notgedrungen mit sind, hatten wir den Spass unseres Lebens. Und manchmal muss das einfach sein. Lasst Morgen Morgen sein und feiert, bis die Franzosen ihre Nationalhymne singen (kleiner Insider).
  5. Vodka ist mein Getränk. Nachdem ich das drei-wöchige Vodka-Training in der Mongolei erfolgreich absolviert hatte, war mir das eigentlich schon klar, aber es hat sich jetzt zum King’s Day in Amsterdam nochmal bestätigt: Ich kann soviel Vodka trinken, wie ich will, ich bekomme einfach keine Kopfschmerzen. Knaller!
  6. Den King’s Day in Amsterdam muss man auf einem Boot oder auf einer Brücke feiern, denn das gehört zu Amsterdam einfach dazu.
Und jetzt noch Fotos und dann eine Frage.

kings day amsterdam 2015

kings day amsterdam 2015Thang und Laura am feiern. <3

kings day amsterdam 2015Happy me in orange. Zumindest n bisi.

kings day amsterdam 2015 kings day amsterdam 2015

Habt ihr schonmal King’s Day in Amsterdam gefeiert? Was habt ihr dabei gelernt? Und falls nein, steht das bei euch auf der Bucket List?

Hinweis: Lieben Dank an Ketel One für die Einladung!

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Songkran in Bangkok – 7 Dinge, die du über das thailändische Neujahrsfest wissen musst http://www.justtravelous.com/2015/04/songkran-in-bangkok/ http://www.justtravelous.com/2015/04/songkran-in-bangkok/#comments Mon, 20 Apr 2015 10:15:19 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=9247 Songkran, das thailändische Neujahrsfest, kann ein Riesenspass sein, wenn, ja wenn, man so ein paar Dinge beachtet. Ich weiß noch, wie ich 2010 zum ersten Mal in Bangkok ankam, keine Ahnung von Songkran hatte und völlig überfordert war und vor lauter Sightseeing auch nicht wirklich dazukam mitzufeiern. Aber damals schwor ich mir, dass ich eines [...]

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Songkran, das thailändische Neujahrsfest, kann ein Riesenspass sein, wenn, ja wenn, man so ein paar Dinge beachtet.

Ich weiß noch, wie ich 2010 zum ersten Mal in Bangkok ankam, keine Ahnung von Songkran hatte und völlig überfordert war und vor lauter Sightseeing auch nicht wirklich dazukam mitzufeiern. Aber damals schwor ich mir, dass ich eines Tages zurückkommen werde und Songkran ausgiebig feiern werde. Gesagt, getan. Und wir hatten mega viel Spass. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letze Mal drei Tage am Stück so ausgelassen und happy war. Aber ich habe auch festgestellt, dass Songkran nicht jedem so viel Spass gemacht hat, wie mir. Damit ihr für Songkran richtig vorbereitet seid, habe ich mal ein paar Punkte aufgeschrieben, die man beachten muss.

Alles, was ihr über Songkran in Bangkok wissen müsst:

1. Was ist Songkran überhaupt?

Songkran ist an sich das Neujahrsfest nach dem thailändischen Mondkalender. Zum neuen Jahr werden seit jeher die Wohnungen geputzt und die Buddhastatuen gewaschen. Zudem ist es Brauch, dass man Wasser über die Handflächen von älteren Familienmitgliedern schüttet um deren Segen für das neue Jahr zu erhalten. Wasser wird auch über Familie, Freunde und Verwandte geschüttet um alles Unglück des vergangenen Jahres abzuwaschen und um damit das neue Jahr gereinigt zu beginnen. Daraus hat sich in den letzten Jahren eine wahre Wasserschlacht entwickelt, bei der Thais und Touristen gleichermaßen das neue Jahr zusammen feiern. Songkran findet in der Regel jedes Jahr vom 13. bis 15. April statt.

2. Lass dich darauf ein

Wer zu Songkran in Thailand ist, der sollte sich unbedingt darauf einlassen, mitzufeiern. Überall im Land, und vor allem in Bangkok und Chiang Mai, wird das Neujahrsfest ausgiebig gefeiert und die einzige Möglichkeit dem zu entkommen ist an sich Thailand für diese Zeit zu verlassen oder sich in sein Hotelzimmer zu verkriechen. Deshalb: einmal tief durchatmen und rein ins Getümmel!

Songkran in Bangkok

Songkran in Bangkok

3. Du wirst nass

Wenn du dich entschieden hast, dich auf Songkran einzulassen, dann ist eines sicher: du wirst nass werden. Und das ist auch gut so, damit lässt sich die Hitze in Bangkok nämlich gleich viel leichter ertragen. Das heißt aber auch, dass du möglicherweise stundenlang in nassen Klamotten unterwegs bist. Daher überlege dir gut, was du anziehst. Lange, wallende Kleider oder die typischen Hippie-Hosen sind da eher nicht geeignet, da die einfach unangenehm am Körper kleben und deine Bewegung einschränken. Am besten trägst du Surfershorts und ein nicht zu weites T-Shirt und darunter – natürlich – Bikini oder Badehose.

Songkran in Bangkok

4. Bereite dich vor

Die Klamotten-Frage haben wir ja jetzt bereits geklärt. Darüber hinaus brauchst du eigentlich nur drei Dinge:

  • eine Wasserpistole
  • eine wasserdichte Tasche
  • eine Schutzbrille

Wasserpistolen gibt es bereits Tage vor Songkran überall zu kaufen, überlege dir gut, welche Größe du kaufst. Mit einer kleinen Pistole wirst du nicht weit kommen und wirst andauernd nachladen müssen. Je größer die Wasserpistole, desto schwerer ist sie aber auch. Mein Tipp: kauft euch eine mittelgroße und positioniert euch an einer Stelle, wo ein Wasserschlauch nicht weit ist. (An sich sorgen alle Restaurants und Guesthäuser dafür, dass ein Wassertank/schlauch bereit steht, oder füllen dir deine Wasserpistole am Wasserhahn auf).

Songkran in Bangkok

Eine wasserdichte Tasche ist selbsterklärend: wenn du nass wirst, dann werden es deine Habseligkeiten auch. Falls du also etwas Geld, dein Handy oder was auch immer mit auf die Straße nehmen willst: kauf dir eine wasserdichte Tasche. Auch die gibt es an sich überall zu kaufen. Als Schutzbrille kannst du natürlich auch ganz einfach deine Sonnenbrille benutzen, wichtig ist an sich nur, dass du deine Augen schützt, da der ein oder andere Wasserstrahl eben auch mal ins Auge gehen kann.

Songkran in Bangkok

5. Sei respektvoll

Ja, Songkran ist ein Riesenspass und ja, an sich sollte sich jeder, der zu der Zeit auf die Straße geht, darauf einstellen nass zu werden. Du wirst aber auch Menschen auf den Straßen sehen, die eindeutig keine Lust haben nass zu werden, sei es weil es einfach Spaßbremsen sind oder weil sie sich nicht richtig darauf vorbereitet haben und Angst haben, dass Kamera, Gepäck oder ähnliches nass wird. Man bekommt an sich relativ schnell ein Gefühl dafür, wen man nass spritzen darf, kann und soll, und wen nicht. Übertreib es nicht. Klar ist es ein Riesenspass, Touristen die aus Dummheit mit ihrem gesamten Gepäck durch die Khao San Road laufen, mal so richtig schön von oben bis unten zu begießen, überleg dir aber auch, wie du dich dabei fühlen würdest. Spass macht Songkran dann am meisten, wenn man sich gegenseitig nass macht und nicht, wenn man die Hilflosigkeit anderer ausnutzt. Du solltest auch darauf achten, dass das Wasser, das du nutzt nicht eiskalt ist. Ja, es ist heiß in Bangkok. Nein, es macht keinen Spass andauernd mit eiskaltem Wasser nass gespritzt zu werden. Lauwarm ist da sehr viel angenehmer.

Songkran in Bangkok

6. Taxi fahren während Songkran

Vielleicht willst du mal einen anderen Stadtteil sehen, dich mit Freunden treffen oder (im schlimmsten Fall) zum Flughafen fahren. Taxi fahren während Songkran in Bangkok ist definitiv eine Herausforderung. Wenn es dir egal ist, ob du nass wirst oder nicht, kannst du natürlich auch ein TukTuk nehmen. Für lange Strecken sind die aber eher nicht geeignet. Gehen wir also mal davon aus, du musst von A nach B. Erste Hürde: du bist patschnass und machst damit auch das Taxi innen nass.

Songkran in Bangkok

Mein Tipp: überlege dir den kürzesten, besten Weg vom Hotel zu einer Straße mit Taxen, geh mit trockenen Klamotten aus dem Haus und versuche mit erhobenen Händen und schnellen Schrittes dir deinen Weg durch die Menge zu bahnen. Mit etwas Glück kommst du nur halbnass am Taxi an und die Chancen, dass dich einer mitnimmt stehen automatisch höher. Hürde Nummer zwei: du willst mit dem Taxi in eine der Hochburgen der Songkran Festivitäten fahren (Rund um die Khao San Road, Silom, Siam Square). Die meisten Taxifahrer werden dich dafür erstmal auslachen und dann versuchen dir einen immens hohen Preis aufzuschwatzen. Die Sache ist die: rund um die Hotspots ist quasi immer Stau UND auch Taxis werden selten von Wasserschlachten verschont. Daher haben die Taxifahrer in der Regel nicht so viel Lust drauf in die Richtungen zu fahren. Erst recht nicht, wenn sie mit der Fahrt kein „Extrageld“ machen. Mein Tipp: sag ihnen sie sollen den Taxameter anstellen und versprich ihnen dass sie (je nach Strecke) 50 oder 100 Baht oben drauf bekommen, das sind circa 1,50 € bzw 3 €. Das ist quasi in der Regel nochmal der Fahrpreis an sich obendrauf, was ja aber immer noch günstig ist. Und ja, du wirst das ein oder andere Mal froh sein, wenn du dich in ein Taxi retten kannst ohne lange verhandeln zu müssen. Als Alternative kannst du natürlich auch mit den Öffentlichen fahren.

7. Hab Spass!

Das Allerwichtigste zum Schluss: Genieß Songkran! Hab Spass! Es fühlt sich an, als wäre man auf einmal wieder Kind. Und das fühlt sich verdammt gut an! Wie das aussieht, seht ihr im Video:

Habt ihr schon mal Songkran in Bangkok oder woanders in Thailand gefeiert? Habt ihr noch weitere Tipps?

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GERMAN-NESS // Peniskunst und Wake-Up-Parties in Berlin http://www.justtravelous.com/2015/03/german-ness/ http://www.justtravelous.com/2015/03/german-ness/#comments Fri, 27 Mar 2015 12:37:21 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=9180 Ach Berlin, du olle Puppe. Da sitz ich grad in Bangkok, der heißgeliebte eiskalte Thai Ice Tea ist leer und mir rinnt das Wasser den Rücken hinunter und doch muss ich grad ganz dolle an dich denken. Du fehlst mir. Ein bisschen zumindest. So richtig Heimweh habe ich noch nicht, aber das kommt noch, das [...]

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Ach Berlin, du olle Puppe. Da sitz ich grad in Bangkok, der heißgeliebte eiskalte Thai Ice Tea ist leer und mir rinnt das Wasser den Rücken hinunter und doch muss ich grad ganz dolle an dich denken. Du fehlst mir. Ein bisschen zumindest. So richtig Heimweh habe ich noch nicht, aber das kommt noch, das kenne ich schon von mir. Deshalb bin ich ja auch nie länger als sechs Wochen von dir getrennt. Mitte April haste mich dann wieder und dann, dann gehe ich auch mal auf eine dieser Wake-Up-Parties, von denen ich so viel schon gehört habe. Geiler Scheiss, einfach mal morgens vor der Arbeit Party machen gehen. (Aber dafür müsste ich ja früh aufstehen… na, ma schaun.) Vielleicht male ich auch Penise mit einem Segway auf den Boden. Eventuell gehe ich auch Weißwurst essen, das kann ich ja.

Wie ich da jetzt darauf komme? Ich hab mir die Videos von GERMAN-NESS angeschaut und Tatsache auch als eingefleischte Berlinerin (eigentlich bin ich ja Schwäbin) noch den ein oder anderen Tipp abgreifen können, zum Beispiel eben, wo man die beste Weißwurst in Berlin bekommt…

Und ich weiß jetzt auch, dass ich wohl nicht mehr zu der Generation MTV gehöre, denn weder Tubbe noch die doch recht charmante Moderatorin Claire Oelkers, waren mir ein Begriff (was macht eigentlich Heike Makatsch??). Auf der einen Seite fühle ich mich jetzt furchtbar alt. Kennt noch jemand Ray Cokes?? Hach, das waren noch Zeiten, Zeiten in denen ich noch den Fernseher öfter als zu Germany’s Next Topmodel und dem Dschungelcamp eingeschaltet habe (ja, ich gebe es zu, das MUSS ich mir einfach geben).

Aber für GERMANN-NESS muss man den Fernseher nicht einschalten, denn diese neue, von Expedia gesponsorte, Sendung gibt es auf Youtube, moderiert von Claire, die uns Deutschlands Städte mal aus der Perspektive von skurrilen Charakteren und den ein oder anderen Promis zeigt. Da geht sie eben mit Tubbe Weißwurst essen, der Berghain Bouncer Rummelsnuff zeigt sein Berlin oder Claire geht mit Peachbeach (hatte ich auch noch nie davor gehört, ist wohl ein art- und designcollective aus Berlin) auf Streetart Tour. Bisher gibt es Folgen zu Berlin und Hamburg, weitere Städte sollen noch folgen. Alle ein bis zwei Wochen gibt es eine neue Episode. Lohnt sich definitiv mal reinzuschauen, vielleicht findet ihr ja auch noch den ein oder anderen Tipp, den ihr noch nicht kanntet.

Bei mir findet ihr übrigens auch ganz tolle Berlin Tipps. Klicken und lesen.

Wenn ihr bestimmen könntet, wie eine solche Episode aussehen sollte… wen sollte Claire dann mal besuchen und welche Tipps hättet ihr dafür?

Hinweis: Dieser Artikel ist eine Kooperation mit Expedia.

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Lost in Translation – Lustige Fundstücke aus Thailand http://www.justtravelous.com/2015/03/lustige-tshirts-thailand/ http://www.justtravelous.com/2015/03/lustige-tshirts-thailand/#comments Thu, 26 Mar 2015 06:32:37 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=9167 Auf Reisen findet man immer wieder auch extrem lustige Dinge – Lost in Translation. Jeder von euch hat sicherlich schon mal auf einer Speisekarte lustige Übersetzungsfehler entdeckt und jeder von euch stand sicherlich schon mal irritiert vor dem ein oder anderen Schild und wusste nicht, was es euch sagen wollte. In Koh Chang gibt es [...]

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Auf Reisen findet man immer wieder auch extrem lustige Dinge – Lost in Translation. Jeder von euch hat sicherlich schon mal auf einer Speisekarte lustige Übersetzungsfehler entdeckt und jeder von euch stand sicherlich schon mal irritiert vor dem ein oder anderen Schild und wusste nicht, was es euch sagen wollte. In Koh Chang gibt es zwischen White Sand Beach und Kai Bae Beach einen tollen einheimischen Markt und auf dem hab ich an einem einzigen Stand jede Menge T-Shirts gefunden, die extrem lustige Aufdrucke hatten.

funny tshirts in thailand

Ich bin mir nicht sicher ob uns Datteln oder Dates hier etwas sagen wollen, auf jeden Fall ist es ein ausgelutschter Vergleich. Aber ein T-Shirt weiter wird es einem dann klar…

love is just war

Ob der Ggangster Kate Moss zeigen will, wer hier der Boss ist, konnte ich leider nicht heraus finden.

funny shirts in asia

ggangster style

Dieses T-Shirt kam auf jeden Fall direkt zusammen mit einer wichtigen Info – nicht, wie man ein echter Gangster Vintage Style wird, aber dass das abgebildete Auto eine einmalige Leistung im Nutzfashrzugbau (sic!) sei. Und dass so ein Volkswagen-Transporter schon ab 5.745 DM zu haben sei (alles auf deutsch natürlich).

Ill show you who boss kate moss

Das T-Shirt fand ich an sich schon wieder so klasse, dass ich es mir fast gekauft hätte, wenn der Schnitt nicht so scheisse gewesen wäre…

Und dann hätte ich da noch zwei Perlen in meiner NICHT-Lieblingsfarbe orange:

lustige tshirts in thailand

Die Frage ist, ob sich das T-Shirt links (You’re just a letdown, another one of my mistakes) auf das rechte T-Shirt bezieht, fest steht jedenfalls, dass irgendjemand auf dieser Welt Home Fumishing Style total liebt – was auch immer das ist.

Passend dazu, sah ich gestern dann eine Frau, die ein T-Shirt trug mit der Aufschrift „Cute Cat Lover“ daneben – na klar – ein Foto von einer Eule. Aber ich wusste schon immer, dass Eulen die niedlicheren Katzen sind.

Was ist euch schon so auf euren Reisen begegnet? Was war das Lustigste, das ihr gesehen habt?

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Marseille und drumherum: eine Reise durch den Süden Frankreichs http://www.justtravelous.com/2015/03/marseille-calanques-avignon-nizza/ http://www.justtravelous.com/2015/03/marseille-calanques-avignon-nizza/#comments Thu, 05 Mar 2015 07:34:10 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=9008  Marseille. Oder eine (noch) vergessene Perle am Mittelmeer Die zweitgrößte Stadt Frankreichs war immer so was wie die bockige kleine Schwester von Paris. Wenn Paris Cocktailkleid und Champagner bedeutet, dann ist Marseille Tattoos und HipHop. Ich wusste nicht wirklich, was ich zu erwarten hatte, denn meine Vorbereitung lief mal wieder gegen Null. Und viel hört und liest [...]

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 Marseille. Oder eine (noch) vergessene Perle am Mittelmeer

Die zweitgrößte Stadt Frankreichs war immer so was wie die bockige kleine Schwester von Paris. Wenn Paris Cocktailkleid und Champagner bedeutet, dann ist Marseille Tattoos und HipHop. Ich wusste nicht wirklich, was ich zu erwarten hatte, denn meine Vorbereitung lief mal wieder gegen Null. Und viel hört und liest man nicht über die Stadt am Mittelmeer, die auch gerne mal als „Tor zum Orient“ bezeichnet wird. Bis vor kurzem machte Marseille wohl eher Schlagzeilen mit Kriminalität und illegaler Einwanderung, aber spätestens seit der Ernennung zur Kulturhauptstadt Europas 2013 hat sich das Bild gewandelt. Und schon alleine dieser Name: Marseille.

MarseilleMarseille

Wie könnte also in einer so perfekt klingenden Stadt ein noch perfekterer Tag aussehen?

Am Morgen, noch vor der Hitze des Tages, geht es rauf über die Dächer von Marseille. Zumindest würde ich es beim nächsten Mal in der Reihenfolge machen, denn der Aufstieg in der Nachmittagssonne war eine ziemlich blöde Idee. Einen super rundum Blick hat man vom Notre Dame de la Garde. Von dort könnt ihr euren Blick vom türkisfarbenen Meer über den Hafen, dann zu den Hügelketten im Hinterland und wieder zurück zum Meer schweifen lassen.

MarseilleMarseille

Nachdem ich mir also einen Überblick verschafft habe, schlängelt sich mein Weg runter in Richtung des alten Hafens. Am Vieux Port reihen sich zwar überteuerte Restaurants und Touristen in Sandalen und Tennissocken aneinander, trotzdem sollte man auf mindestens ein, zwei Blicke vorbeischauen. Wenn man sich so die Restaurants und die Touris weg denkt (uppsi, bin ja eigentlich selber einer!), kann man sich so ein bisschen in die Zeit der Seefahrer zurückversetzt fühlen, als Marseille die bedeutendste Hafenstadt im französischen Kaiserreich war.

Marseille

Direkt am Wasser führt ein Weg vorbei am Fort Saint-Jean zum 2013 errichteten MuCEM, falls ihr ein schönes alt-modern Kontrastprogramm wollt. Der Architekt des Museums ist Rudy Ricciotti, auch gern als Bad Boy der französischen Architekturszene bezeichnet. Also der richtige Mann für den Job in dieser Stadt.

MarseilleMarseille

Und jetzt gehts ab zu meinem Highlight des Tages: dem ehemaligen Rotlicht- und Mafiabezirk Le Panier. Es ist das älteste Viertel Marseilles. Man bummelt in engen verschlungenen Gassen mit tollen kleinen Cafes, StreetArt und sandsteinfarbenen Häusern mit Fensterläden, an denen die jahrhundertealten Schichten Farbe abblättern. Und immer mit dem Meer im Hintergrund. Tagsüber kann man in den ruhigen Straßen super der Hitze und dem Getümmel entfliehen. Und abends gibt es hier tolle Restaurants mit internationalen Gerichten.

MarseilleMarseille      MarseilleMarseilleMarseille

Marseille. Diese raue und bunte multikulti Stadt, mit ihren super nette Franzosen (ja, die gibt es) und dem mediterranem Klima. Wobei sie am Ende des Tages dann doch weniger französisch, mehr arabisch und afrikanisch ist.

Und was gibt es so um Marseille herum?

Calanques. Oder wo ist nur mein Bikini?

Im Hostel haben mir meine Zimmerkollegen den Tipp gegeben, ich solle doch mal Richtung Osten zu den Calanques fahren. Nach 1x U-Bahn und 2x Bus in Cassis angekommen, heißt es erstmal ein Stück Wandern. Es lohnt sich. Aber seht selbst:

MarseilleMarseilleMarseilleMarseille

Festes Schuhwerk nicht vergessen!

Avignon. Oder zu Gast beim Papst.

Schon von Berufswegen habe ich eine kleine Verliebtheit in alte Gebäude und historisch gewachsene Städte. Und zufällig bin ich beim googeln auf Avignon gestoßen, als ich nach nächsten Reisezielen in der Umgebung von Marseille gesucht habe. Und wie der zweite Zufall es so wollte, war ich genau an dem Tag der Fête de la musique, dem Fest der Musik, in der Stadt.

Die Altstadt von Avignon ist nicht groß und man kann alles perfekt zu Fuß erreichen. Das absolute Highlight ist der alte Papstpalast im Zentrum der Stadt. Im 14. Jahrhundert war Avignon der Sitz des Papstes und somit die Hauptstadt des Christentums und trägt deshalb auch den Beinamen „Stadt der Päpste“.

AvignonAvignonAvignon

Der Palast ist definitiv einen Besuch wert. Schon alleine der Blick vom Platz auf den Palast weckt das Gefühl einer anderen Zeit. Ich weiß gar nicht wie viele Stunden ich in den alten gotischen Gemäuern zugebracht habe und mir vorgestellt habe, wie es wohl war, damals vor über 600 Jahren.

Nizza. Oder wie komme ich am schnellsten von hier weg?

Tja, Nizza. Ich weiß nicht so recht, ob es an dem wirklich richtig schlechten Hostel oder an dem super unfreundlichen Supermarkttypen lag. Oder an den nervigen teuren Restaurants oder an dem fiesen Sonnenbrand. Oder einfach nur an der Stadt selbst. Schön ist Nizza wohl schon. Muss es ja, oder? Denn schließlich liegt es an der Côte d’Azur zwischen Cannes und Monaco.

NizzaNizza

Ein ganzer Tag hat mir persönlich gereicht, ich bin selten so gerne so zeitig aufgestanden um meinen Zug zu erwischen. Aber vielleicht tue ich der Stadt unrecht und es lag einfach nur an mir?


Tippbox:

Übernachten in Marseille kann man gut im Hostel Vertigo. Es gibt zwei davon, eins am Hafen und eins am Bahnhof. Da ich mit dem Zug unterwegs war, habe ich mich für die Unterkunft in der Nähe des Bahnhofs entschieden. Und ich war positiv überrascht.

Um nach Cassis und zu den Calanques Port-Miou, Port-Pin und En-Vau zu kommen, ist es ein kleines Stück mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Entweder mit dem Zug , wobei der Bahnhof außerhalb von Cassis liegt. Oder mit der U-Bahn nach Castellane, mit der Buslinie 100 nach Aubagne und von dort mit der Linie 68 bis zur Endhaltestelle in Cassis (Kosten ca. 10€ einfach). Im Hochsommer kann es passieren, das aufgrund der Waldbrandgefahr die Wege zu den drei Calanques nur von 6-11Uhr offen sind.


Marseille

Was mich in Marseille überrascht hat, war die eigentlich geringe Zahl an Touristen. Zwar haben sie sich wie die Fischer am Morgen am Hafen getummelt, aber ein paar Schritte nach rechts oder links und man war teilweise fast alleine unterwegs. Hat die Stadt doch immer noch den schlechten Ruf? War jemand von euch schon dort? Und fast noch wichtiger: wie schmeckt die Bouillabaisse (und wo kostet sie nicht gleich 30€)?

Zwischen den einzelnen Städten war ich mit einem Interrail-Ticket unterwegs. Und wie das so ist, mit den Zugfahrten und Reisen ohne Pläne, das erzähle ich euch auf ‚take an adVANture‘.

 

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Wölfe in Niedersachsen // VIDEO http://www.justtravelous.com/2015/02/woelfe-in-niedersachsen-video/ http://www.justtravelous.com/2015/02/woelfe-in-niedersachsen-video/#comments Sat, 21 Feb 2015 13:31:10 +0000 http://www.justtravelous.com/?p=8992 Es gibt wieder Wölfe in Niedersachsen. Nachdem Wölfe in Deutschland ein Jahrhundert lang ausgerottet waren, haben sich in den letzten 10-15 Jahren immer mehr Wölfe wieder angesiedelt. Vor allem in Brandenburg, Sachsen und eben auch in Niedersachsen. Was sich erstmal gruselig anhört, ist an sich eine tolle Sache aus Artenschutz-Sicht. Doch, genau wie bei Haien, [...]

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Es gibt wieder Wölfe in Niedersachsen. Nachdem Wölfe in Deutschland ein Jahrhundert lang ausgerottet waren, haben sich in den letzten 10-15 Jahren immer mehr Wölfe wieder angesiedelt. Vor allem in Brandenburg, Sachsen und eben auch in Niedersachsen. Was sich erstmal gruselig anhört, ist an sich eine tolle Sache aus Artenschutz-Sicht. Doch, genau wie bei Haien, haben wir Menschen einfach Angst vor Wölfen. Und die Medien sind da nicht unschuldig daran. Ich erinnere mich immer wieder an den Film „Wolfziegel„, ich glaube ich habe den nie wirklich gesehen, aber mein Papa hat davon oft erzählt. Der Film handelt von einem kleinen französischen Dorf im tiefsten Winter und wenn der Wind aus einer bestimmten Richtung kommt und durch einen bestimmten Dachziegel pfeift, dann, so heißt es, kommen die Wölfe. Und im Film kommen sie natürlich auch, hungrig. Und fallen über die Dorfbewohner her.

woelfe in niedersachsen

Und genau an diesen Film (und unzählige Drakula-Filme) musste ich denken, als wir auf Wölfe in der Mongolei getroffen sind. Und ich weiß noch genau, wie ich dachte: So fühlt sich also Todesangst an. Aber gut, das war in der Mongolei und da erwartet man irgendwie auch so etwas. Aber Wölfe in Deutschland? Das fühlt sich dann doch erstmal komisch an, oder? Wir haben schlichtweg verlernt mit Wölfen umzugehen und die wenigsten können von sich behaupten, keine Angst vor Wölfen zu haben. Und jetzt sind sie also wieder da. Allein in Niedersachsen gibt es mehrere Wolfs-Rudel, und die Gemüter erhitzen sich.

woelfe in niedersachsen

woelfe in niedersachsen

Fakt ist, dass die generelle Bejagung von Wölfen in Deutschland aus Artenschutz-Gründen verboten ist. Und Fakt ist auch, dass die meisten von uns viel zu wenig über Wölfe wissen, um eine eventuelle Begegnung richtig einschätzen zu können. Wenn sich der Wolf nun aber wieder dauerhaft in Deutschland ansiedelt, sollte man sich langsam aber sicher damit auseinandersetzen (und damit meine ich NICHT sich Horrorfilme zum Thema anzuschauen).

Wolfcenter in Dörverden

Eine Möglichkeit dafür bietet das Wolfcenter in Dörverden, das 2010 als erstes Wolfcenter in Deutschland eröffnet wurde. Hier leben mehrere unterschiedliche Wolfsarten in mehreren Gehegen und bei Führungen bekommt man einen Einblick, wie der Wolf denn nun eigentlich lebt und welche Gefahren er überhaupt für den Mensch bietet. Ich habe mich mal für einen Tag da umgeschaut und habe tatsächlich einiges über den Wolf gelernt. Ich muss aber auch sagen, dass ich den Eindruck hatte, dass das Wolfcenter extrem kommerzialisiert betrieben wird und ich es generell nicht gut finde, wenn Wildtiere in Gefangenschaft leben. Vor allem auch nicht unter dem Hinblick, dass die Wölfe im Wolfcenter ihre natürliche Art zu leben nicht ausleben können (Wölfe verlassen beispielsweise recht früh Eltern und Geschwister um ein eigenes Rudel zu bilden) und auch deswegen nicht, da Wölfe, die von Hand aufgezogen werden, ihre natürliche Scheu vor Menschen verlieren und dadurch erst recht gefährlich werden können. Aber natürlich ist ein Wolfcenter ohne „echte“ Wölfe eben nicht ganz so informativ. Und letztendlich sollten wir uns alle (und vor allem diejenigen unter uns, die in den betroffenen Bundesländern leben) wirklich mal mit dem Thema Wolf auseinandersetzen.

Ich für meinen Teil habe es sehr genossen Wölfe mal so nah sehen zu können (und auch wenn es auf den Aufnahmen manchmal so aussieht, nein, ich war nicht IM Gehege mit den Wölfen, sondern habe durch Fotoluken hindurch gefilmt). Respekt habe ich immer noch großen vor Wölfen, den habe ich aber auch vor Kampfhunden. Und ja, Wölfe haben wohl generell mehr Angst vor uns, als wir vor Ihnen. Ich halte es einfach ganz wie in der Mongolei, dort sagt man, dass es eine große Ehre ist, wenn man einen Wolf wirklich mal von Angesicht zu Angesicht zu sehen bekommt.

Hier eine weiterführende Linkliste mit Informationen zum Thema:

Wie seht ihr das? Habt ihr Angst vor Wölfen oder findet ihr das gut, dass es wieder Wölfe in Deutschland gibt?

Hinweis: Dieser Artikel ist Teil der #MeinNiedersachsen Kooperation des Reiseblogger Kollektivs und dem Reiseland Niedersachsen.

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