Island im Winter – Mein Roadtrip zum Nachreisen

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Island – ein Land aus Feuer und Eis. Und auch im Winter absolut eine Reise wert. Ich habe schon lange von einem Roadtrip durch dieses magische Land geträumt. Von haushohen Wasserfällen, heißen Quellen, endlosen Straßen, wunderschönen Aussichten und einzigartigen Naturwundern. Falls ihr auch Lust habt auf einen Roadtrip durch Island im Winter, dann habe ich hier jetzt ein paar Tipps und meine Route zum Nachreisen.

Island

Winterwunderland Island – meine Reise zu den Highlights im Westen und Süden des Landes.

Als Ausgangsbasis habe ich mich für die ersten 3 Nächte in einem wunderschönen Apartment im Herzen Reykjaviks eingebucht. Da ich unbedingt in einer schönen und typisch eingerichtete Wohnung schlafen wollte, kam ein Hotel oder Hostel nicht in Frage. Auf AirBnB bin ich nach langer Suche dann fündig geworden und, was soll ich sagen, ich habe mich in diese Wohnung verliebt. Am liebsten hätte ich die 4 Wände nicht mehr verlassen, hätte den Schlüssel weggeschmissen, die Schlösser ausgetauscht und mit einer Jahresportion Pizza und Pasta die nächsten Monate dort verbracht. Aber hey, was wäre mir da alles entgangen! (Vom rechtlichen Aspekt meines Vorhabens mal ganz abgesehen.)

Tag 1 in Island – in Richtung Norden.

Es ist kurz vor 9 Uhr, als ich endlich mit dem Freischaufeln des Autos fertig bin. Über Nacht hat es ohne Pause geschneit. Wenn ich an dem Morgen schon gewusst hätte, was für ein Wetter mich am nächsten Tag erwarten würde, dann hätte ich die Wohnungsbesetzung vielleicht wirklich wahr gemacht. Es ist noch stockfinster um die Uhrzeit, ein Umstand, an den ich mich erst noch gewöhnen muss. Die Straßen sind nicht geräumt und so kämpfe ich mich mühsam durch den Stadtverkehr. Und stelle ein kleines Verkehrshindernis dar, denn offensichtlich sind die Isländer im Gegensatz zu mir an die Straßenverhältnisse gewöhnt. Außerhalb der Stadt geht es etwas gelassener zu. Der Verkehr ist überschaubar und auch die Straßen sind wieder frei. Ich befinde mich auf der berühmten Ringstraße und fahre Richtung Norden. Nach kurzer Zeit biege ich rechts ab und genieße die einsame Fahrt entlang des Hvalfjörðurs. Die Hälfte des Tages verbringe ich an dem schönen Fjord und staune über die Aussicht.

Island

Gefühlte 20 Stopps und 150 Fotos später befinde ich wieder auf der Ringstraße. Und wieder komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Diese Farben! Das Licht! Jede Parkbucht und Einfahrt gehört mir, die Fotostopps werden nicht weniger.

IslandIsland

In Borgarnes verlasse ich die Straße 1, die Ringstraße, und fahre auf der Straße 54 in Richtung Snæfellsnes Halbinsel. Das Wetter verschlechtert sich und meine verzweifelte Suche nach einem Meerzugang trüben kurzzeitig die Stimmung. Ich möchte nur einen kurzen Blick darauf werfen, nur kurz meine Hände in das eiskalte Nass halten. So fahre ich, irgendwann wieder im Sonnenschein, bis die Zeit knapp wird. Einen direkten Zugang habe ich nicht gefunden, dafür aber perfektes Roadtripfeeling. Ich muss zurück, heute Abend treffe ich mich noch mit einer Freundin. Und wie immer bin ich zu spät dran.

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Tag 2 in Island – in Richtung Süden.

Uff, die Nacht war irgendwie zu kurz. Uff Nr. 2, über Nacht hat es heftigst geschneit. Uff Nr. 3, sowas habe ich noch nicht erlebt. 30cm Neuschnee und kein einziger Weg ist geräumt. Soll ich wirklich fahren? Heute liegt die längste Strecke vor mir. Wenn das so weiter geht, bin ich erst in Stunden im Süden. Mit Schwung geht es auf die Kreuzung zu, bloß nicht stoppen, sonst komme ich heute hier nicht mehr weg. Nach einem kurzen Tankstopp und der unbeeindruckten Aussage des Tankwarts über die Straßenbedingungen (ist doch kein Problem) fahre ich weiter. Nach 2.5 Stunden erreiche ich den Schwarzen Strand bei Vík ganz im Süden Islands. Und dann stehe ich dort und genieße einfach die Aussicht. Ohne Worte.

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Nach viel zu kurzer Zeit muss ich weiter. Die wenigen Stunden Tageslicht wollen ja genutzt werden. Jetzt geht es auf der Ringstraße wieder zurück, mit Blick auf den berühmten Eyjafjallajökull. Nächster Halt: der Skógafoss, ein imposanter Wasserfall nur wenige 100 Meter von der Straße entfernt. Von unten schon erstaunlich, hat man von oben einen noch schöneren Ausblick. Steigt unbedingt rechts des Wasserfalls die Stufen rauf. Und klettert dann über den kleinen Zaun. Am Fluss entlang verläuft ein Wanderweg, der im Sommer der Wahnsinn sein muss.

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Und nun mein geplantes Highlight des Tages: Der versteckte Pool „Seljavallalaug“. Die Badekultur in Island hat eine lange Tradition und so sollte in eurer Grundausstattung ein Bikini (wahlweise Badeshorts für die Männer) nicht fehlen. Ich biege also von der Ringstraße auf die Straße 242 ab und folge ihr in Richtung Seljavellir bis zum Ende. Dann geht es nur noch zu Fuß weiter. Über Stock und Stein, durch einen kleinen Bach und um einige Ecken. Nach ca. 15 Minuten erreicht man den alten Pool aus den 20er Jahren, der zwar nicht mehr offiziell in Betrieb ist, aber der Öffentlichkeit trotzdem noch zur Verfügung steht. Ganz geheim ist er leider nicht mehr, selbst bei Schnee und Eis war ich nie alleine. Die größte Überwindung bestand für mich übrigens nicht darin, in den Pool hineinzukommen. Sondern halbnackt bei -6 Grad wieder rauszukommen. Hat ein Weilchen gedauert.

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Tag 3 in Island – der Golden Circle Teil 1.

Heute verlasse ich schweren Herzens meine Traumwohnung. Die Nacht werde ich in einem wunderschönen Hotel abgeschieden in der Nähe des Þingvellir Nationalparks verbringen. Aber zuerst geht es auf dem Golden Circle zu zwei der drei bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Nach einem kurzen Morgenspaziergang durch Reykjavik führt mich mein Weg wieder auf die Ringstraße nach Norden, nach kurzer Zeit biege ich auf die Straße 36. Den Þingvellir Nationalpark, auch Teil des Golden Circle, lasse ich rechts liegen, denn das wird mein Highlight für den letzten Tag. Das Grande Finale sozusagen.

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Die Straßen 365, 37 und 35 führen mich zu meinen heutigen Zielen: zu den berühmten Geysiren und dem imposanten Wasserfall Gullfoss.

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Schon von weitem sehe ich die Geysire. Überall dampft es aus der Erde, der typisch schwefelige Geruch hängt in der Luft. Ich parke den Wagen auf dem Parkplatz und folge den überraschenderweise relativ vielen anderen Touristen den Weg hinauf. Vorbei an sprudelnden Löchern und dampfenden Wasserflächen erreiche ich nach kurzer Zeit den aktivsten Geysir Strokkur, der regelmäßig alle 10 Minuten die kochenden Wassermassen in die Luft schleudert. Und das (leider) jedes Mal unter tosendem Applaus und erschrecktem Gequietsche der drumherum stehenden Leute.

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Ich fahre weiter. Nur noch ein paar Minuten und ich stehe oberhalb des imposanten Wasserfalls Gullfoss. Die untergehende Sonne strahlt den Goldenen Wasserfall mit aller Kraft in schönstem Gelb und Rot an.

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Tag 4 in Island – der Golden Circle Teil 2.

Die Nacht war kurz, denn Punkt Mitternacht haben sich die Nordlichter gezeigt. Und was soll ich bloß sagen: Es war pure Magie (allerdings haben meine Fotokünste nicht für ein ebenso magisches Foto gereicht)! Vor einem finsteren und sternklaren Hintergrund bewegte sich der grüne Schleier in unterschiedlichsten Stärken. Mit der Erinnerung an die schönen Momente der Nacht genieße ich den Morgen noch mehr. Hinzu kommt, dass ich die letzte Nacht in einem architektonischen Schmankerl mitten im Nirgendwo verbracht habe.

IslandDer Pool vom ION Luxury Adventure Hotel.

Nach einem ausgiebigen Bad, einem leckeren Frühstück und einem endlosen Herauszögern des Check-Outs mache ich mich dann doch noch auf den Weg. Island gibt zum Abschied nochmal sein bestes und beschert mir einen traumhaften Tag voller perfekter Aussichten und Momente.

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Mit dem Þingvellir Nationalpark steht das dritte Highlight des Golden Circle auf meinem Tagesplan. Þingvellir – ein Ort mit historischer und geologischer Bedeutung für Island. Historisch bedeutend, da hier über mehrere Hundert Jahre jährlich die traditionelle gesetzgebende Versammlung abgehalten wurde. Geologisch bedeutend, da hier das Auseinanderdriften der Nordamerikanischen und Eurasischen Platten durch Risse und Felsspalten sichtbar ist. In der Silfra-Spalte kann man sogar zwischen den Kontinentalplatten in glasklarem Wasser schnorcheln und tauchen.

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Meine Island Route:

Tipps und Tricks für euren Island Roadtrip im Winter:

Für einen Roadtrip durch Island im Winter sollte euer Mietauto unbedingt mit einem Winterpaket ausgestattet sein. Bedeutet, Winterreifen sind inklusive, außerdem sind sie im besten Fall mit Spikes versehen. Achtet auf die Versicherungen: Was ist alles inbegriffen, wie hoch ist die Selbstbeteiligung? Schäden an Reifen, Glas, Dach und Unterboden sollten immer versichert sein. Meinen Mietwagen habe ich über Sunny Cars gebucht, die ziemlich gute Miet- und Versicherungsbedingungen bieten. Noch ein Hinweis für die Abholung: Lasst euch keine Zusatzversicherung aufschwatzen! Auch nicht die gegen Sandsturmschäden im Süden um Vík herum. Denn das ist alles in der Versicherung von Sunny Cars mit drin. Ich war etwas unsicher, nachdem der aber sonst sehr nette Herr am Schalter meinte, die wäre nicht dabei, habe ich die Versicherung für rund 12,50€ / Tag abgeschlossen. Das Geld hätte ich mir sparen können.

Island

Vor allem im Winter solltet ihr die Straßenbedingungen öfter mal checken. Sehr gut eignet sich dafür die Internetseite www.road.is. Die Webkameras und die Straßenkarten liefern immer aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse. Ich selber bin auf Straßen mit den Markierungen Grün, Gelb, Hellblau und Weiß unterwegs gewesen. Und die waren eigentlich alle mehr oder weniger gut befahrbar.
Informationen über das aktuelle Wetter und die Wahrscheinlichkeit für Nordlichter findet ihr auf www.en.vedur.is. Zur Info, wie ihr den Aurora-Forecast lesen müsst: Je höher die Zahl rechts oben, desto besser. Jetzt muss auf der Karte in der Mitte nur noch das Gebiet, in dem ihr euch befindet, weiß sein. Denn dann ist der Himmel wolkenlos und eurem magischen Moment steht nichts mehr im Weg.
Der Flug z.B. mit der isländischen Fluggesellschaft WOW air von Berlin aus dauert gerade mal rund 4h und schon könnt ihr die Schönheit des Landes genießen. Der internationale Flughafen Keflavík liegt rund 45km von Reykjavík entfernt. Es verkehren aber Shuttlebusse zwischen den beiden Orten. Oder ihr holt euren Mietwagen bereits am Flughafen ab. Dann müsst ihr nur die Straße 41 nehmen und schon seid ihr da.

Ihr wart auch schon einmal auf einem Roadtrip in Island? Dann immer her mit euren Tipps und Routenvorschlägen. Was muss man gesehen haben, was darf man nicht verpassen?


Hinweis: Der Trip entstand in Kooperation mit der Reisesuchmaschine KAYAK. Dabei durften 7 europäische Blogger das Land individuell bereisen. Schaut auch mal unter dem Hashtag #KAYAKhacksIceland auf Twitter, Facebook und Instagram nach den Eindrücken der anderen.

Hi, ich bin Elisa. Und ich liebe Roadtrips. Am liebsten bin ich in den Bergen und in der Natur. Ich versuche so oft es geht unterwegs zu sein und das am liebsten mit einer Matratze im Kofferraum und dem Rucksack auf der Rücksitzbank. Wenn ich nicht auf JUST travelous schreibe, dann erzähle ich auf take an adVANture meine Storys und Erfahrungen, wie und wo man auf Roadtrips, als Backpacker und bei verschiedenen Outdooraktivitäten sein Leben in vollen Zügen genießen kann. Be active, be adVANturous and go!

Discussion31 Kommentare

  1. Oooh, welch schöne Bilder! Nach Island möchte ich auch unbedingt einmal!
    Mich würde noch interessieren, wie viel Budget man in etwa einplanen sollte für die Woche?
    Viele liebe Grüße,
    Yvonne

    • Hey Yvonne, hab vielen Dank. 😀
      Puh, schwierig. Das kommt natürlich darauf an, wie du reist.
      Lebensmittel und Alkohol sind teurer, als in Deutschland. Ich habe die meiste Zeit selber gekocht und hatte mir eine gewisse Grundausstattung aus D mitgebracht (Nudeln, Pesto, … – machen wohl viele Reisende, das hab ich irgendwo in einem Forum als Spartipp gelesen 😉 ). Wobei man hier aufpassen muss: kein Fleisch, keine nicht-pasteurisierten Milchprodukte, max. 3kg dürfen eingeführt werden.
      Der Alkohol ist mit rund 10€ / Bier in der Kneipe sehr teuer. Da kann man sich „günstig“ am Flughafen im Duty Free – Bereich bei der Ankunft eindecken oder in den speziellen Läden für hochprozentiges (z.B. in den Vínbúðin-Läden. Im Supermarkt gibt es nur Alkohol bis ca. 3%).
      Benzin kostete zu der Zeit umgerechnet zwischen 1,35-1,40€ / Liter. Die Preise für einen Mietwagen sind human (rund 50€ / Tag für einen Kleinwagen – 4×4 um einiges teurer).
      Die Übernachtungspreise sind mit denen aus D vergleichbar.
      Fast alle Sehenswürdigkeiten kosten keinen Eintritt. Nur die Blaue Lagune muss wohl ziemlich teuer sein. Ich habe leider keine Ahnung, wie viel spezielle Touren kosten, da ich alles selber mit dem Auto gefahren bin. Falls du im Sommer in Island bist und gerne campen gehst: in Island wird Wildcamping toleriert.
      Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter?!

      Lieben Gruß
      Elisa

    • Hey Martin,

      ja, das war es. 😉
      Im Sommer möchte ich auch gerne noch mal Island bereisen. Und dann ein bisschen campen.
      Deine Fotos sind ein Traum!!!!

      Lieben Gruß
      Elisa

  2. Hey Elisa,

    bei dem Bericht kommt bei mir direkt Island Fernweh auf! Island ist einfach ein so wunderschönes Land. Ich könnte da jedes Jahr hinreisen.

    Ich habe auf unserem Blog vor kurzem auch über Island geschrieben und Tipps zur Route, Mietwagen, etc. gegeben.

    Wenn du willst, kannst du ja mal vorbeischauen:
    http://www.travelography.de/2015/12/10/island-tipps-route-fotografie/

    Ich war unter anderem schon im Hochland Islands unterwegs und kann dir eine Tour durch das Hochland auch nur wärmstens ans Herz legen. Teilweise fühlt man sich wie auf einem fremden Planeten.

    Das mit der Versicherung ist ein guter Hinweis. Mir ging es da mal fast ähnlich. Häufig wird ja auch versucht, dass man die SB reduzieren soll. Dabei wird ja bei Buchung über Drittanbieter die SB erstattet.

    Liebe Grüße
    Christian

    • Hallo Christian,

      ja, absolut. Ich wollte nicht mehr weg. 😉
      Das ist ja mal ein ausführlicher Artikel von dir. Danke dafür!

      Und eine Tour durch das Hochland steht definitiv ganz weit oben auf meiner Wunschliste. 😀

      Das Thema Versicherung ist wirklich ein schwieriges Thema. Da gehe ich lieber immer auf Nummer sicher. Sonst kann es einfach zu teuer werden.

      Lieben Gruß
      Elisa

  3. Hi Elisa!

    Ich war im September zwei Wochen auf Island unterwegs, habe auch darüber gebloggt. Danach dachte ich, eigentlich alles von der Insel gesehen zu haben. Habe ich an sich auch, trotzdem ist es unglaublich, wie schön Island im Winter ist – tolle Fotos! Jetzt habe ich direkt doch Lust, mir die Insel noch einmal im Winter anzuschauen, auch wenn es sicher furchtbar eisig ist… 🙂

    Liebe Grüße,
    Selina

    • Hallo Selina,
      danke dir! Ich dafür möchte Island gerne mal im Sommer besuchen. Wobei die Winterlandschaft schon sehr beeindruckend war. Es war auch teilweise knackig kalt, aber irgendwie war es herrlich erfrischend. Vor allem mit dem frischen Pulverschnee – das fehlt mir ja hier grad in Deutschland ein bisschen. 😉

      Liebe Grüße

  4. Hallo Elisa,
    welch ein schöne Beitrag! Und die Bilder…ein Traum!
    Da wacht sofort die Sehnsucht nach Island auf!

    Wir waren im Sommer 2014 für 3 Monate auf Island und lieben diese Insel schon seit langem….
    nur im Winter waren wir noch nicht dort…aber das werden wir auf JEDEN FALL noch tun.

    Falls du mal schauen magst… http://unimog.is – das ist unser Reisemobil & wir!

    Liebe verträumte Grüße und eine schöne Weihnachtszeit!
    Gabi

    • Hallo Gabi,
      danke. 🙂

      3 Monate?! Ein Traum. Das würde ich auch gerne mal machen. Und euer Reisegefährt ist ja der Hammer. Damit sind euch ja quasi keine Grenzen gesetzt?

      Das wünsche ich dir auch.
      LG

  5. Hey Elisa, wann genau warst du in Island? In welchem Zeitraum? Wir fleigen Ende Februar, aber das zähle ich mal zu tiefem Winter 🙂 . Dein Bericht gibt viele Tipps und Ideen, die wir evtl. umsetzten. Nur mit dem Fahren sind wir uns noch nicht einig. Ich trau mich nicht so richtig bei den Wetterverhältnissen.

    LG
    Babs

    • Hi Babs,
      ich war Ende November in Island. Ich kann leider nur für den Zeitraum sprechen und da war es OK. Ich hatte aber auch Anfang Dezember nochmal auf der Seite road.is geschaut, da war die Ringstraße im Süden gesperrt, jetzt sieht es schon wieder viel besser aus. Am schlimmsten war es wirklich in der Stadt, außerhalb ging es – vor allem auf dem Weg zu den Highlights. Wichtig sind wirklich Winterräder mit Spikes. Es kommt vielleicht auch ein bisschen drauf an, ob ihr auch schonmal hier in Deutschland bei Schnee gefahren seid. So fürs Gefühl, wie sich das Auto bei solchen Bedingungen verhält. Falls du dir unsicher bist, wäre es vielleicht eine Option erst das Auto vor Ort zu mieten? So könntet ihr erstmal schauen. Ich habe aber leider keine Ahnung, wie dann die Preise sind.
      Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter?
      LG
      Elisa

  6. Hallo, wenn ich deinen Bericht lese könnte ich sofort in den Flieger steigen . Ich habe eine Rundreise einmal Ringstraße aussenrum gemacht. Nur die westfjode haben wir ausgelassen. Die kommen das nächste mal dran.

    • Hi Birgit,

      in die Westfjorde würde ich auch gerne noch reisen. Und in einem Sommer auch so gerne mal die Island auf der Ringstraße umrunden. Ich kann mir vorstellen, dass es ein Traum ist.

      Lieben Gruß

  7. Halli hallo, wirklich ein toller Beitrag. Ich plane schon seit längerem nach Island für eine Woche zu verreisen, dieses Jahr soll es nun entlich soweit sein :)!

    Jetzt möchte ich am liebsten die Winterlandschaft sehen, gemäss deinem Kommentar waren die Strassen Anfangs Dez schon gesperrt. Würdest du November empfehlen in meinem Falle? Möchte ähnliche Touren wie du machen.

    • Hallo Nina,

      hab vielen Dank. 🙂
      Das Wetter ändert sich ziemlich schnell, da ist eine Vorhersage schwer möglich. Ich hab mir aber sagen lassen, dass der Wintereinbruch Anfang Dezember wohl selbst für Island heftig war. Eine Woche vorher sah es noch ganz anders aus (schau mal auf FB oder Instagram unter dem Hashtag #KayakhacksIceland – da findest du die Eindrücke und Fotos der anderen Teilnehmer).
      Schneesicherer ist sicherlich der Dezember, wobei die Tage dann schnell doch recht kurz werden. Wenn du Schnee haben möchtest, dann würde ich eher Ende Nov, Anfang Dez empfehlen. Und dann immer schön die Straßenbedingungen checken.
      LG
      Elisa

  8. Moin Elisa,
    die GP (Gravel Protection) ist bei Sunnycars in die CDW inkludiert? Das kommt mir doch etwas komisch vor. Zumal ja auch es eine Selbstbeteiligungserstattung bei Glas, Unterboden, Reifen und Dachschäden gibt. Bei Lackschäden aber nicht.

    • Moin moin Claas. 🙂
      Das war die Info, die ich von SunnyCars bekommen habe. Ich habe aber auf Grundlage deines Kommentars nochmal nachgefragt. So lange du auf den regulären, befestigten Straßen mit dem Mietwagen bleibst, sind die Versicherungen bei SunnyCars schon inkludiert. Fahrten abseits der offiziellen, befestigten Straßen (also zum Beispiel der mit „F“ gekennzeichneten Straßen), sind mit dem Mietwagen nicht gestattet, daher erlischt hier der Versicherungsschutz.
      Du meinst bestimmt mit „Gravel Protection“ den Zusatz für Fahrten auf den Schotterpisten?! Den musst du wirklich zusätzlich abschließen, bzw. brauchst du dafür das entsprechende Fahrzeug.
      Lieben Gruß
      Elisa

      • Gott Kvöld Elisa,
        ja mit GP meinte ich den Steinschlagschutz. DIe Ringstraße wird ja weiter östlich in Teilen zu einer Gravel Road.
        Gruß Claas

  9. Hallo,
    toller Beitrag über Island im Winter und ich möchte definitiv nochmals im Winter einen Roadtrip in Island machen.
    Ich war im September für 2 Wochen in Island und habe bei meinem Roadtrip vieles von dieser atemberaubenden Insel gesehen.
    Mein absolutes Highlight sind die Westfjorde. Ein Stück unberührte Natur. Pure Einsamkeit und gefühlte grenzenlose Freiheit.
    LG Doris

    • Hey Dori,

      danke dir. Es war wirklich ein Traum. Irgendeinen Sommer möchte ich auch gerne noch mal nach Island. Und dann mit viel mehr Zeit.
      Die Westfjorde stehen auch ganz oben auf meiner Wunschliste.
      BTW: Schöner Beitrag – das macht Lust auf mehr.

      Lieben Gruß
      Elisa

  10. Hallo zusammen,

    wirklich schöne Bilder……. Island ist in jedem Fall ein Traumland und wir können es jedem nur empfehlen. Aber was hier leider ein bisschen zu kurz kommt, ist, dass Island kein 0815-Reiseziel ist. Das Wetter kann sich schnell ändern. Straßen- und Wetterverhältnisse sollte man am besten morgens checken ( erst da stimmt die Vorhersage meistens ) und Hinweise von Isländern sollten sehr ernst genommen werden. Touristen in Island werden zunehmend zum Problem, weil sie die Naturgewalten unterschätzen. Die Wellen am Strand vor Vik sind eine tödliche Gefahr und man solle ihnen nicht zu nah kommen, Touristen, die auf Eisschollen steigen sind lebensmüde und die netten Schilder am Straßenrand sind keine Temperaturanzeigen, sondern Windgeschwindigkeiten in Metern pro Sekunde. Bei Werten über 20 sollte man Einheimische fragen ob man weiterfahren kann oder nicht, weil je nachdem, wo man gerade ist, fliegen einem entweder die leichten Lavasteine durch die Autoscheiben oder der Lack ist ab, weil sandgestrahlt……Die Sand & Ash-Versicherungen haben also durchaus Sinn, wenn man im Süden oder Hochland unterwegs ist. Island ist kein Ponyhof und neben „Natur“ hat auch das Wort „Gewalt“ hier eine Bedeutung. Island ist wunderschön, egal, wie das Wetter gerade ist……die Elemente haben dort aber eine ganz andere Bedeutung als bei uns. Da sollte jetzt keiner Angst bekommen, aber man muss schon andere Maßstäbe setzen und immer einen Plan B haben. Wir haben leider schon viele gesehen, die falsch oder zu schnell durch Furten gefahren sind (Sommer) und den Motor geflutet haben. Dass ist SEHR teuer. Genauso, die kleinen Toyota Yaris, die im Winter gerne mal neben der Straße liegen (leistet Euch nen Allrad! Im Winter 800 € die Woche, im Sommer (puhhh))….Leute, Island ist teuer. Entweder schon vorher, bei vernünftiger Buchung oder hinterher, wenn man einen Schaden zahlen muss. Außerdem steigen die Tourismuszahlen jährlich um 40 %. wer also nicht im Sommer campt, sollte immer zeitig Vorbuchen. Und die Camper sollten auch im Sommer mal mit Schnee rechnen…….Was dieser Post soll? Fahrt nach Island, weil es wunderschön ist, aber informiert Euch vorher und bereitet Euch vor!

    Viel Spaß!

    • Ich wollte dir doch noch für deinen ausführlichen Beitrag danken. Richtig ist, dass man als Tourist eine gewisse Verantwortung hat und sich vor einer Reise bzw. vor Ort gut informieren sollte. Gerade die Natur ist etwas, was man nicht unterschätzen sollte. ABER: Ein Trip nach Island hat jetzt auch nicht unbedingt Expeditionscharackter. Einen Allrad braucht man auf den normalen Straßen bei angepasster Fahrweise definitiv nicht. Und es gibt genügend Touristen, die sich an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. Ausreißer hast du immer und überall, das lässt sich leider nicht vermeiden.
      Viele Grüße
      Elisa

  11. Liebe Yvonne,

    Wow, was für ein toller Post. Ich möchte unbedingt auch noch nach Islang, ein road Trip klingt wirklich spannend.

    Viele Grüße
    Thessi

  12. Das Tolle ist, dass man im Winter auch relativ günstig nach Island kommt – ist eben nicht mehr die Hochsaison. Lohnend ist es aber definitiv.

    Winterreifen bei Roadtrips nicht vergessen – es wird glatt!

  13. Hallo Elisa,

    danke für den tollen Artikel mit vielen wunderschönen Bildern und hilfreichen Tipps! Wir haben im Oktober 2015 bei einem Roadtrip ganz Island umrundet. Davon waren wir so angetan, dass wir dieses Land nun noch einmal besuchen werden. Dieses Mal aber im Winter, im Februar geht es los! Dank deines Reiseberichtes ist meine Vorfreude jetzt noch größer, ich kann es kaum mehr erwarten!

    Viele Grüße.
    Willi

    • Hallo Willi, jetzt werde ich gleich ganz neidisch. 😀
      Genießt es! Island ist und bleibt ein Sehnsuchtsziel von mir. Beim nächsten Trip möchte ich dort mit meinem eigenen Auto unterwegs sein.

      LG
      Elisa

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