Geocaching – 5 Dinge, die man wissen sollte

Irgendwie fühle ich mich wie Indiana Jones. Ich bin auf der Suche nach verborgenen Schätzen, löse Rätsel und folge den Linien, die mich zum nächsten Zielort führen. Aber nix von wegen Peitsche und Fedora, in meiner Hand halte ich ein GPS-Gerät und auf’m Kopf hab ich ’ne dicke Wollmütze, es ist nämlich kalt und ich steh im Wald in Berchtesgaden.

Am Anfang war Geocaching für mich auch ein Buch mit sieben Siegeln, naja, eher ein GPS-Gerät mit sieben Passwörtern. Als ich die Chance bekam Geocaching auf einer Pressereise mal auszuprobieren und das auch noch unter fachkundiger Leitung von Geocaching-Experte Markus Gründel hab ich nicht zweimal überlegt. Und es ist nicht so tricky wie man glauben mag, wenn man den Dreh einmal raus hat, lässt einen das Schatzfieber nicht mehr so schnell los.

5 Dinge, die man über Geocaching wissen sollte:

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Was ist Geocaching?

Geocaching ist an sich wie eine Schnitzeljagd. Nur dass man eben ein GPS-Gerät (oder heute meistens einfach das Smartphone) in der Hand hat und mit Hilfe von Koordinaten nach Schätzen sucht. Meistens sind die Schätze irgendwo in der freien Natur, weshalb viele auch Geocaching mit Wandern verbinden, es gibt aber auch Schätze, die in Städten versteckt sind.

Wie sportlich muss man sein?

Geocaching gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Es gibt Routen die perfekt für einen gemütlichen Spaziergang sind, für andere braucht man eine gute Wander-Ausrüstung und bei manchen sollte man besser einen Taucheranzug im Gepäck haben.

Ist Geocaching eine Trendsportart?

Geocaching gibt es mittlerweile schon seit dem Jahr 2000, mit damals gerade mal 75 bekannten Caches weltweit. Update: 2025 feierte die Community das 25-jährige Jubiläum, und auf der bekanntesten Geocaching-Plattform www.geocaching.com sind mittlerweile über 3,4 Millionen aktive Schätze verzeichnet — mehr als doppelt so viele wie noch vor wenigen Jahren. Geocaching ist also alles andere als ein vorübergehender Trend, sondern eine der größten Outdoor-Communities weltweit.

Was sind das für Schätze?

Ein Geocache kann so ziemlich alles sein, zumeist ist es aber irgendwelcher Krimskrams. Wer einen Schatz gefunden hat, darf ihn sich nehmen, muss aber einen neuen Schatz im Cache deponieren. Der Schatz befindet sich in der Regel in einem wasserdichten Behälter wie zum Beispiel einer Tupperdose. Immer mit dabei: ein Logbuch, in das man sich eintragen kann.

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Was brauche ich zum Geocaching?

Update: Als dieser Beitrag 2011 geschrieben wurde, war ein spezielles GPS-Gerät (ab ca. €150) noch quasi Pflicht, da normale Handy-GPS-Chips nicht genau genug waren. Das hat sich komplett geändert — die GPS-Chips in modernen Smartphones sind mittlerweile so präzise, dass laut aktuellen Zahlen über 90% der Geocacher einfach die kostenlose Geocaching-App auf dem Handy nutzen. Ihr müsst also für den Einstieg nichts extra kaufen. Ein dediziertes GPS-Gerät kann trotzdem Sinn machen, wenn ihr abseits vom Handynetz unterwegs seid oder besonders lange Akkulaufzeit braucht, ist für den Einstieg aber nicht mehr nötig.

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Habt ihr Geocaching schon einmal ausprobiert? Welche Tipps habt ihr noch auf Lager?