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Sechs Dinge, die man in Posen machen kann

Posen gehört für mich zu DEN Entdeckungen 2013 und das nicht nur, weil man in Posen so toll posen kann. (Scherz!) Posen ist so cool wie Berlin und so hübsch wie Tübingen. Eine Stadt, die man perfekt zu Fuß entdecken kann und die darüber hinaus mit einigen Überraschungen um die Ecke kommt. Der perfekte Städtetrip in Polen!

Alter Markt
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Am alten Markt kommt keiner in Posen vorbei, wenn man wissen will, wieviele Touristen in der Stadt sind geht man einfach mittags um kurz vor 12 zum Markt. Alle Blicke richten sich dann nach oben zur Rathaus Uhr, denn hier stoßen jeden Mittag zwei Ziegenböcke aufeinander, die Legende dahinter hat was mit einem Riesenschmaus und verkohltem Rehbraten zu tun, der größte Spaß daran ist aber eigentlich die Touristen zu beobachten.

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Ansonsten ist der Alte Markt das Zentrum der Stadt, bietet sich ideal als Fotomotiv an mit den vielen bunten, mittelalterlichen Häusern und hier findet man auch jede Menge Cafés, Bars und Restaurant. Irgendwann muss ich nochmal im Winter nach Posen, wenn der Alte Markt mit Puderzuckerschnee bestäubt ist.

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Jeżyce
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Der Stadtteil Jeżyce ist etwas abseits vom Zentrum aber super einfach per Tram zu erreichen. Hier tobt das Leben abseits der Touristenströme. Mit Streetart, schnuckeligen Cafés, coolen Studenten und unter anderem dem besten Eis der Stadt.

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Ganz nah hier ist auch der Solacki Park, perfekt für eine kleine Zeitreise ins frühe 20. Jahrhundert! Wer auf Parks steht sollte auch unbedingt den Cytadel Park auschecken!

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Malta See
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Im Sommer ist der Malta See DER Treffpunkt in der Stadt, hier hängt man gechillt am Wasser ab, geht eine Runde Rudern oder testet die Sommerrodelbahn. Im Winter wird hier Skigefahrn. Am Malta See findet ihr auch den neuen Zoo.

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Der perfekte Platz für ein gekühltes Bier im Sommer ist die KontenerART, die mit Kunstinstallation, Konzerten, Strand und Beachbar entlang dem Warthe (Warta) Fluß aufwartet. (ha!).

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Essen

Wer es schick mag sollte unbedingt Vine Bridge ausprobieren, das angeblich das kleinste Restaurant in Polen ist und das auf jeden Fall polnische Küche mal anders auftischt.

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Ganz traditionell geht es im Toga zu, das angeblich nicht nur das beste Restaurants Posens ist sondern man munkelt sogar ganz Polens. Wer hier nicht hungrig auftaucht, ist selber schuld. Das Menü wechselt täglich, je nachdem was gerade frisch auf dem Markt zu bekommen ist. Gutbürgerliche polnische Küche wird hier nach dem Slow Food Prinzip serviert. ZEIT mitbringen!

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Kupala

Ein Grund um Posen zur Mittsommernacht zu besuchen ist das Kupala Fest. Wer schon immer mal davon geträumt hat das Yee Peng Festival live zu sehen, dem Thailand aber zu weit weg war, dem bietet Posen mit seinem Mittsommerfest eine Alternative. Denn hier steigen auch jährlich abertausende Laternen in den Nachthimmel, in 2013 haben die Posener mit 25.000 Laternen gleichzeitig sogar den Weltrekord gebrochen.

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Foto: Stadt Posen

Schloss Kornik
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30 Kilometer südlich von Posen liegt das Schloss Kornik, am besten mit dem Auto zu erreichen. Wie jedes gute Schloss gibt es natürlich auch hier eine Geistergeschichte, nämlich die der „Weißen Dame“, die Nacht für Nacht aus ihrem Gemälde steigt um im Schloss und im Garten nach dem Rechten zu sehen. Wer genau hinsieht sieht unter dem Gemälde auch jede Menge kleine Löcher im Boden, die angeblich daher kommen, dass sie mit ihren hochhackigen Schuhen aus dem Gemälde springt.

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Hinkommen?

Von Berlin aus ist das super easy mit dem Auto (ca 3h), ansonsten gibt es von vielen deutschen Städten auch Direktflüge nach Posen oder man fährt mit der Bahn.

Unterkunft:

Wir haben im Hotel City Soleil übernachtet, einem schnuckeligen Boutique-Hotel am Rande der Altstadt.

Wart ihr schon einmal in Posen? Habt ihr noch weitere Tipps?

Hinweis: Ich wurde von der Stadt Posen auf diese Reise eingeladen