7 Tipps für euren Wohnmobil Urlaub in den USA

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Ein Wohnmobil mieten in den USA und damit die unendliche Freiheit genießen, steht sicherlich bei einigen von euch ganz oben auf der Liste. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt die Route 66 entlang zu fahren, die Nationalparks in den USA zu entdecken und dabei ganz entspannt die eigenen vier Wände dabei zu haben. Auch bei mir war das lange ein Traum und dieses Jahr habe ich mir ihn erfüllt. Wenn ihr darüber nachdenkt ein Wohnmobil bzw. einen Camper in den USA zu mieten, dann gibt es allerdings ein paar Dinge, die ihr beachten solltet. Hier sind meine Erfahrungen und alles, was ihr wissen müsst für euren perfekten Wohnmobil Urlaub in den USA.

7 Tipps für euren Wohnmobil Urlaub in den USA

1. Wann solltet ihr ein Wohnmobil mieten?

Je früher, desto besser. Wohnmobile in den USA sind schwer begehrt und gerade zu Sommerzeit bzw zu den Feiertagen in den USA sind die schnell weg. Je früher ihr euch also darum kümmert, desto größer die Chance, dass ihr genau das Wohnmobil bekommt, das ihr gerne möchtet und vor allem zu eurem Wunschtermin.

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2. Welches Wohnmobil solltet ihr mieten?

Generell erstmal zur Info: Wohnwagen, Wohnmobil und Camper werden in den USA eigentlich immer RV („recreational vehicle“) genannt. In den USA wird das Wort Camper bzw Camper Van eher für kleinere Vans bzw Busse verwendet, die in der Regel ein Dach-Zelt zum Schlafen haben bzw eine Matratze im hinteren Teil des Busses. Das geht natürlich auch, wenn ihr alleine oder zu zweit unterwegs seid. Für längere Reisen ist ein richtiges Wohnmobil natürlich sehr viel besser. In einem RV habt ihr beispielsweise die Möglichkeit zu kochen, habt einen richtigen Kühlschrank und natürlich sehr viel mehr Platz. Je nachdem welche Route ihr plant, wieviele Nächte ihr übernachten möchtet und mit wie vielen Leuten ihr reist solltet ihr euch also genau überlegen, welche Größe zu euch passt. Pauschal würde ich immer sagen, dass ihr ein Wohnmobil bzw Camper nehmen solltet, das Platz für eine Person mehr hat, als ihr seid. Falls ihr also zu viert unterwegs seid, dann sucht euch eins, das Platz für fünf Erwachsene bietet. Langfristig werdet ihr mir dankbar sein!

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3. Ist das nicht furchtbar schwierig mit so einem großen Wohnmobil rumzufahren in den USA?

Jein, wenn ihr das noch nie gemacht habt, dann dauert es sicherlich eine Weile bis ihr euch wohlfühlt. Aber es geht. Die Straßen in den USA sind in der Regel schön breit. Für den Anfang solltet ihr euch aber vielleicht nicht gleich das größte aller Wohnmobile mieten. Aber so eine normale Größe um die 19-25ft (5,8m-7,6m) Länge ist an sich kein Problem, auch wenn man keine Erfahrung hat. Auf den ersten paar Kilometern könnt ihr ja auch erstmal schön langsam fahren und euch ein bisschen eingrooven. Wichtig ist, dass ihr die Spiegel richtig einstellt und falls euch der nicht vorhandene Rückspiegel irritiert – viele Wohnmobile haben mittlerweile eine Rückfahrkamera, die man teilweise auch während der Fahrt aktiviert lassen kann. Beim Parken solltet ihr am Anfang auch immer auf Nummer Sicher gehen und am besten einfach so einparken, dass ihr auf jeden Fall auch ohne Probleme wieder ausparken könnt. Tipp: einfach auf drei bis vier „normale“ Parkplätze quer einparken.

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4. Unbegrenzte Meilen oder Meilenpaket?

Bei der Anmietung eures Wohnmobil könnt ihr auswählen, ob ihr bestimmte Meilenpakete dazubuchen möchtet bzw. unbegrenzte Meilen. Wenn ihr eure Route schon kennt, dann wisst ihr ja auch ungefähr wieviele Meilen ihr fahren werdet, gebt einfach mal das nächsthöhere Meilenpaket an und schaut euch den Preis dafür an und vergleicht den dann mit dem unbegrenzten Meilenpaket. Oft ist das nämlich am Ende billiger und ihr könnt auch ganz entspannt den ein oder anderen Abstecher machen, wenn euch danach ist, ohne auf die einzelnen Meilen schauen zu müssen. Wichtig ist, dass ihr das im Vorfeld bei der Buchung angebt, falls ihr ein kleineres Meilenpaket bucht und am Ende mehr Meilen drauf habt, könnte das teuer werden. Zudem müsst ihr auch beachten, dass manche Strecken nicht zugelassen sind für Wohnmobile, eine Fahrt in das Death Valley ist witterungsbedingt im Sommer beispielsweise nicht erlaubt.

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5. Was muss man mitnehmen für einen Wohnmobil Urlaub in den USA?

In der Regel könnt ihr alles was ihr braucht direkt mitbuchen. Zum Beispiel Bettwäsche, Kochgeschirr, Campingstühle usw., teilweise ist es sogar möglich Fahrräder mitzubuchen. Ihr braucht daher eigentlich nur eure Klamotten mitbringen und Ausrüstung, die ihr evtl zum Wandern oder so braucht.

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6. Wie funktioniert das mit den Campingplätzen in den USA?

Ihr könnt in den USA nicht einfach so campen, wo ihr wollt. Das wäre zwar das beste, aber das geht leider nicht. Daher solltet ihr euch immer früh genug überlegen, wo ihr das Wohnmobil für die Nacht abstellen möchtet. Zum einen könnt ihr teilweise auf Supermarkt Parkplätzen übernachten, aber auch da gibt es von Stadt zu Stadt Unterschiede und es ist manchmal erlaubt, manchmal nicht. Wenn ihr auf Nummer Sicher gehen möchtet, dann solltet ihr immer offizielle Campingplätze ansteuern, was auch den Vorteil hat, dass ihr dort oft die Möglichkeit habt euer Wohnmobil an Strom anzuschließen und auch die Möglichkeit habt zu „dumpen“ (Schmutzwasser ablassen). Eine Liste mit Campingplätze für unter 15$ oder weniger, findet ihr hier. Ihr könnt auch bei anderen Wohnmobil-Freunden übernachten und zwar über diese Seite. Die offiziellen Campingplätze kosten in der Regel 10-35$ die Nacht, je nach Ausstattung und Saison. Aber auch da gilt: je früher ihr bucht, desto größer die Chance, dass ihr einen Stellplatz für die Nacht habt.

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7. Wie funktioniert das mit den Versicherungen, wenn ich ein Wohnmobil miete in den USA?

Ich bin ja ehrlich gesagt jemand, der sofort eine Versicherung abschließen würde, wenn es eine gäbe, dass man dagegen versichert ist, nicht die richtige Versicherung zu haben. Deshalb rate ich euch bei einem Anbieter zu buchen, der bereits ein Komplett-Versicherungspaket anbietet. Wir hatten unser Wohnmobil von CU-Camper und da ist bereits eine Null-Selbstbehalt-Versicherung im Preis enthalten und dadurch reduziert sich der Selbstbehalt der Vollkaskoversicherung auf 0€. Zwar muss man vor Ort erstmal den Selbstbehalt beim Vermieter zahlen (zwischen 1.000$ und 7.500$), bekommt dann aber in Deutschland die Komplettsumme wieder zurück. Zudem gibt es bei CU-Camper auch eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für bis zu 2 Millionen auch noch kostenlos dazu. Damit seid ihr rundum versichert.

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Wenn ihr diese Punkte beachtet, dann steht eurem Wohnmobil Abenteuer nichts mehr im Wege! Mehr Tipps findet ihr auch bei Angelika, die euch beispielsweise auch erklärt, was ihr machen müsst, wenn ein Bär vor eurem Wohnmobil steht.

Habt ihr noch weitere Fragen zum Thema Wohnmobil Urlaub in den USA? Oder habt ihr vielleicht noch den ein oder anderen Tipp, den man beachten sollte, wenn man ein Wohnmobil in den USA mietet? Dann her damit in die Kommentare!

Hinweis: CU-Camper hat uns netterweise das Wohnmobil für unsere Reise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Hi, ich bin Yvonne. Reisesüchtig. Schuldig im Sinne der Anklage. Sehr wahrscheinlich falle ich gerade irgendwo von einem Kamel, werde von einer Kobra angespuckt oder schleppe mein Gepäck durch einen Fluß im Dschungel. Es könnte allerdings auch gut sein, dass ich gerade im Schlafanzug auf meinem Sofa in Berlin sitze. Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin. Überall hört sich irgendwie viel spannender an. Seid travelous und folgt mir!

Discussion9 Kommentare

  1. Das ist ja prima 🙂 Wir planen gerade unsere nächste Reise und überlegen auch mit dem Camper zu fahren und da kommt dein Beitrag gerade passend. Wir sind auch noch am überlegen, welche Art für uns am besten ist. Ob Wohnmobil oder Auto mit Dachzelt. Hast du vielleicht noch einen Tipp dazu, wie sowas mit einem Dachzelt ablaufen würde? Ich hab bisher noch nichts dazu gefunden, wo und wie man diese Art mieten kann.

    Liebe Grüße

    Jessie

  2. Tolle Webseite! Sind soeben von Frisco zurück und wollen irgendwann mal mit dem Camper durch die USA. Mach weiter so!

    Hugo

  3. Danke für die Info. Für mich wäre interessant, ob die Camper Reise auch mit Hund möglich wäre, also aus Sicht der Vermieter. Ansonsten sicherlich eine interessante Variante die USA zu entdecken.

    Liebe Grüsse,

    Doris

  4. Wir waren als ich 6 war mit dem Wohnmobil in den USA unterwegs(vor allem die Nationalparks im Westen) und es war wirklich ein einmaliges Erlebnis, an das ich mich noch sehr gut erinnern kann, obwohl ich noch recht jung war. Also echt zu empfehlen:) Ich erinnere mich auch, dass eine Versicherung fast das Wichtigste ist, denn wir hatten damals einen Steinschlag, welcher sonst teuer für uns geworden wäre.
    Dein Blog ist übrigens echt klasse!<3

  5. Ich bin auch schon durch Kanada und die USA mit einem Wohnmobil gereist 🙂 einfach tolles Erlebnis und viiiel viiil besser als in irgendwelchen Touristen überfüllten Hotels zu hocken und nichts vom Land und den Leuten so richtig mitzubekommen 😀
    LG Pauline 🙂

  6. Wie sieht es mit dem Thema Sicherheit aus, wenn man in den USA mit dem Wohnmobil unterwegs ist? Auf was sollte ich unbedingt achten? Was sind landestypische Gefahrenquellen, denen man aus dem Weg gehen sollte?

    Wilde Tiere eventuell? Gewaltkriminalität?

    Sind diese Dinge in irgendeiner Weise relevant?

    • Hey Augustin,

      wichtig ist natürlich, dass man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, da sind die in den USA ganz schön hinterher 🙂 Dann kommt es natürlich darauf an WO in den USA du dich aufhältst… in den Nationalparks gibt es zum Beispiel teilweise Bären, da sollte man kein Essen oder Müll vor dem Camper stehen lassen. Also ja, es gibt ein paar „landestypische“ Gefahrenquellen, so generell sollte man sich vor jedem Roadtrip genau informieren, auf was man achten muss, je nach Route und so. Dir jetzt aber alle möglichen Gefahrenquellen aufzulisten würde mein Wissen übersteigen 🙂

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