Die schönsten Reiseziele in Kanada

Kanada ist ein Land, das lässt einen nicht mehr los. Das sagen viele – ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Freundlichkeit der Menschen, der ungekünstelte Lebensstil der Kanadier und vor allem die wundervolle Natur zieht einen schnell in ihren Bann. Es gibt so viele verschiedene Ecken des Landes kennenzulernen – die Highlights des Landes, aber auch Regionen, die bei uns nicht so bekannt sind. Hier die Top-Favoriten:

Die schönsten Reiseziele in Kanada

1. Der hohe Norden Kanadas

Eine der unvergesslichsten Regionen Kanadas liegt im Norden des Landes, und es lässt sich schwer auf ein Gebiet eingrenzen. Der Alaska Highway ist genauso schön wie der Dempster Highway oder der Cassiar Highway in British Columbia. Die Tundra im Yukon ist ebenso faszinierend wie die in den Nordwest Territorien oder im Norden Quebecs. Am meisten faszinieren die unendlichen Weiten, in denen kaum Menschen leben, und durch die auch heute noch Herden von Karibus ziehen und Moschusochsen sich eindrucksvoll gegen Angreifer verteidigen. Das Leben in diesen Breiten ist hart für die Menschen, die dort wohnen. Vielleicht gerade deswegen sind sie sehr direkt, aber auch unglaublich hilfsbereit, wenn einmal Not am Mann ist.

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See in Ontario

2. Vancouver Island und die Küste von British Columbia

Das Meer und die Küste im Westen Kanadas gehören mit zum Schönsten, das dieses Land zu bieten hat. Versteckte Buchten, zerklüftete Küsten und dunkle Regenwälder schaffen hier eine einzigartige Landschaft, die einen sofort in ihren Bann zieht. Egal, ob man auf rauen Küstenwegen mit Ausblick auf den Pazifik entlang wandert, vom Boot aus Bären oder Wale beobachtet oder durch die Wälder mit ihren unglaublich hohen Douglasien oder Hemlocktannen zieht, es gibt immer wieder neue, unerwartete und wunderschöne Aussichten auf die West Coast Kanadas, die Lust auf mehr machen.

3. Das maritime Quebec

Es gibt kaum eine Region in Kanada, die mehr Abwechslung bietet als die Gegend um den Sankt Lorenz Strom. Hier kann man idyllische kleine Ortschaften erkunden, Künstlern bei der Arbeit zuschauen, auf kulinarische Entdeckungsreise gehen, den Fischern bei der Arbeit zusehen, sich auf Entdeckungsreise mit dem Kanu begeben, durch eine beeindruckende Bergwelt wandern oder die Weiten der Tundra durchstreifen. Allerdings erlebt man dies nicht, wenn man rasch durchfährt — jede Reise offenbart noch mehr Dinge, die es sich genauer anzusehen lohnt.

4. Die Rocky Mountains

Die Rocky Mountains National Parks in Alberta gehören zu den Top-Favoriten Kanadas. Mit ihrer atemberaubenden Bergwelt gehören sie zu den meistbesuchten Regionen des Landes. Neben den bekannten Stopps lohnt sich auch ein Blick auf die weniger bekannten National Parks wie den Waterton Lakes National Park oder den Yoho National Park. Und wer im Banff oder Jasper National Park unterwegs ist, sollte auch die abgelegenen Regionen erkunden. Es gibt kaum etwas Schöneres, als am frühen Morgen auf einer kleinen Insel im Pyramid Lake im Jasper National Park allein am Ufer zu sitzen, den aufsteigenden Morgennebeln zuzuschauen und auf die Stille der Umgebung zu lauschen. Ab und zu wird diese vielleicht vom Schrei eines Eistauchers gestört oder vom Rascheln eines Wapiti-Hirsches, der aus dem Gebüsch ans Seeufer kommt.

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Chateau Laurier with Wilfried Laurier in Ottawa

5. Niagarafälle

Eine echte Lücke, die eigentlich von Anfang an auf dieser Liste hätte stehen müssen — die Niagarafälle gehören durchgängig zu den meistbesuchten Naturwundern Kanadas, und das aus gutem Grund. Etwa 2.800 Kubikmeter Wasser pro Sekunde stürzen allein über die kanadischen Horseshoe Falls. Wer kann, sollte den touristischeren Teil des Trubels meiden und stattdessen auf einer Bootstour ganz nah an die Gischt herangehen — laut, nass, und absolut lohnenswert. Kombiniert mit der Journey Behind the Falls geht es sogar durch Tunnel direkt hinter den herabstürzenden Wassermassen.

Eine Bootstour mit Journey Behind the Falls ist eine wirklich effiziente Möglichkeit, beides bei einem Besuch zu erleben.

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6. Die Städte Kanadas

Jede kanadische Großstadt hat ihre eigenen Charakteristika: in Vancouver ist es die unglaubliche Nähe zur Natur, die dort quasi vor der Haustür liegt. Toronto hat trotz seiner gewaltigen Größe etwas sympathisch Provinzielles an sich. Die wohl urbanste Stadt Kanadas ist Montreal. Und dann gibt es noch die idyllischen kleineren Städte des Landes wie Ottawa, Quebec oder Halifax, in denen man sich leicht zurecht findet, und die alle etwas besitzen, das sie voneinander unterscheidet: das politische Machtzentrum am Parliament Hill in Ottawa, das historische Stadtzentrum in Quebec oder die Nähe zum Atlantik in Halifax. Diese Vielfalt macht die kanadischen Städte so besonders. Jede von ihnen sollte man gesehen und erlebt haben, sonst kennt man Kanada nicht.

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Toronto City Hall