Fotografieren und Filmen auf Reisen – Meine Kamera Ausrüstung für unterwegs

44

Es gibt zwei Dinge, ohne die ich auf Reisen das Haus eigentlich nie verlasse. Meine Kamera(s) und mein Handy. Ich liebe es Momente festhalten zu können und mit euch zu teilen, und das geht zwar auch ganz gut mit Worten, aber Fotos und Videos gehören genauso dazu. Oft werde ich gefragt, mit was ich denn meine Fotos und Videos auf Reisen mache und heute verrate ich es euch und erzähle euch auch, warum ich genau damit fotografiere und filme, welche Vor- und Nachteile das hat und welche Programme ich nutze um meine Fotos und Videos zu bearbeiten.

Meine Spiegelreflex Kamera – Canon 700D

Eine Kamera auf Reisen, muss vor allem eines sein: leicht. Bevor ich zu Canon gewechselt bin, hatte ich eine Pentax Spiegelreflex, die mir allerdings mit der Zeit einfach echt zu schwer wurde. Ich finde es super wichtig, vor allem wenn man den ganzen Tag draußen unterwegs ist, dass man nicht viel Gewicht mit sich rumschleppen muss. Ein, zwei Kilos machen da schon einen erheblichen Unterschied. Als ich mir meine erste Spiegelreflex gekauft habe, dachte ich noch nicht so, die hatte sich einfach so schön wichtig angefühlt… uhöm. Zudem hatte die Pentax leider keinen externen Mikrofonanschluss, was für Interviews natürlich scheiße ist.

welche kamera fuer reisen canon 700d

Der Wechsel zu Canon kam so, dass ich von einer Freundin die 600D mal ausgeliehen hatte und mir die einfach gut gefallen hat. Die Qualität der Fotos und Videos fand ich super, das Gewicht war optimal und daher hab ich dann gewechselt. Mittlerweile habe ich mich an Canon gewöhnt und kann mir daher auch nicht vorstellen, nochmal auf eine andere Marke zu wechseln. Was vielleicht aber auch damit zu tun hat, dass ich mich nicht wirklich mit dem ganzen Technikkram auskenne und gerne mal schnell überfordert bin, wenn nicht alles so funktioniert, wie ich das gewohnt bin. Ein Wechsel auf ein höherwertiges Modell wie die 7D oder die 5D kommt allerdings für mich auch nicht in Frage. Aus zwei ganz einfachen Gründen: Gewicht und wiederum technischer Schnickschnack, den ich nicht verstehe. Zudem hat die 700D einfach alles, was ich für meine Fotos und Videos brauche, wozu also wechseln? Was mir vor allem gut gefällt, ist das schwenkbare Display. Gerade für Videoaufnahmen oder auch für Fotos aus anderen Winkeln (man kann bei der 700D auch einstellen, dass das Sucherbild auf dem Display angezeigt wird) ist das super geschickt!

Allerdings muss ich zugeben, dass selbst die superleichte 700D mir manchmal „zu schwer“ beim Reisen ist und ich bereits seit einer Weile mit dem Gedanken spiele auf eine kleinere Kamera zu wechseln. Bisher habe ich allerdings keine gefunden, die Preis-/Leistungstechnisch dem entspricht, was ich mir vorstelle.

Objektive für meine Canon 700D

Für ne ganze Weile lang habe ich meine Aufnahmen mit dem EF 24-70/2.8L II USM gemacht, das mir Canon netterweise zum Testen zur Verfügung gestellt hatte. Ein wirklich tolles Objektiv, vor allem für Porträtaufnahmen, die ich ja sehr liebe.

kamera reise reisefotografie mauritius portraitfotografie

Doch dieses Objektiv hat für mich zwei Haken: zum einen isses wirklich sauschwer (ja, ich glaube ich habe bereits erwähnt, wie wichtig mir leichtes Gepäck beim Reisen ist) und zum anderen hat es leider keinen Bildstabilisator, der meiner Meinung nach aber für Videoaufnahmen unerlässlich ist. Im Moment nutze ich das EF-S 17-55 IS USM Objektiv und bin an sich sehr happy damit, da es fast alle meine Voraussetzungen erfüllt (fast, weil es an sich auch immer noch zu schwer ist). Sobald ich eine kleine kompakte (leichte) Kamera finde, die qualitätstechnisch mit der 700D in Kombination mit dem EF-S 17-55 IS USM Objektiv für Fotos und Videoaufnahmen mithalten kann, werde ich wechseln. Bisher hat mich allerdings noch nichts überzeugt.

Mein Handy – iPhone 5 und OnePlus One

Ich hätte mir bis vor einem Jahr niemals vorstellen können, vom iPhone zu Android zu wechseln. Und nun habe ich beides, mein altes iPhone 5 und mein OnePlus One. Gerade beim Reisen finde ich es super praktisch zwei Handys dabei zu haben, da man in eines davon dann die lokale Sim-Karte stecken kann und im anderen Handy kann man dann seine eigene Sim-Karte lassen. Dadurch bin ich immer connected und aber auch komplett erreichbar. Manchmal ist das gut, manchmal eher nicht so.

Zum Fotografieren nutze ich das Handy mittlerweile immer seltener, aber zum Bearbeiten der Fotos für Instagram ist es ideal. Alle Fotos, die ich auf Instagram hochlade, seien es Handyfotos oder Spiegelreflexfotos, bearbeite ich mit der App „Afterlight„. Mein Lieblingsfilter ist „russ“ und ich stehe total darauf meinen Bildern einen leicht „verwaschenen, ausgebleichten“ Look zu verpassen.

kamera reise bali tulamben
Bali, Tulamben – fotografiert mit meinem OnePlus One
kamera reise bali tulamben
Bali, Tulamben – bearbeitet für Instagram mit Afterlight

Manchmal fotografiere ich mit dem Handy auch Dinge, die ich nicht vergessen will, da ich oft zu faul bin mir alles aufzuschreiben… ein Klick und man kann zum Beispiel Namen von Restaurants oder Infos auf einer Tafel später einfach nachschauen.

Für Unterwasseraufnahmen – GoPro Hero3+ Black Edition

Seit ich 2013 mit dem Tauchen angefangen habe, sind Unterwasseraufnahmen meine nächste große Herausforderung. Ich habe ganz kurz mit dem Gedanken gespielt mir ein Unterwassergehäuse für meine Spiegelreflexkamera zu kaufen und mich dann aber doch für eine GoPro Hero3+ entschieden. Und damit bin ich mittlerweile sehr zufrieden. Oder sagen wir mal so: es wird immer besser. Während ich beim Tauchen mit Haien in Costa Rica noch sehr matschige Bilder gemacht habe, habe ich mittlerweile den Trick raus. Ich hab mir einfach einen Rotfilter für die GoPro gekauft und zack, hab ich mehr Kontrast und schönere Farben. kamera reise, Vergleich GoPro Hero3+ mit und ohne Rotfilter Unterwasser FotosLinks ist die Originalaufnahme MIT Rotfilter und rechts daneben OHNE Rotfilter, darunter seht ihr jeweils die mit Lightroom 5 bearbeiten Versionen der Bilder, bei denen ich jeweils Tonwert und Weißabgleich “automatisch” eingestellt habe. Krasser Unterschied, oder?

Zum besseren Vergleich hier noch ein Video (und ja, ich weiß, an meiner Taucheruhr muss dringend was eingestellt werden, damit sie nicht die ganze Zeit piepst, ich hab nur noch nicht herausgefunden wie und wo und was)

Die GoPro ist natürlich auch über Wasser sehr geschickt für Fotos, wie zum Beispiel während Songkran in Bangkok.

Welche Programme nutze ich für die Bearbeitung meiner Fotos und Videos?

Für meine Fotos nutze ich vor allem Lightroom. Bei Trey Ratcliff habe ich ein paar schöne Vorgaben gefunden, die ich immer wieder gerne nutze und sie für meine Fotos noch ein bisschen adaptiere. Manchmal bekomme ich aber auf Lightroom einfach nicht den Look hin, wie ich mir das vorstelle und dann bearbeite ich meine Fotos auch gerne mal mit Afterlight auf dem Handy. Wenn ich Text zu einem Foto hinzufügen will, dann nutze ich in der Regel Pixlr Express, das geht ganz einfach und schnell.

Meine Videos schneide ich mit Final Cut Pro X auf meinem MacBook Pro (2010), obwohl ich langfristig auf ein neueres Modell umsteigen will, da mir mein altes MacBook auf Reisen einfach auch langsam zu schwer geworden ist. Solange es aber noch funktioniert wird es mitgeschleppt (Ja, ich bin Schwäbin und will kein Geld ausgeben, das nicht sein muss).

Musik für meine Videos suche ich vor allem auf diesen Seiten:

Manchmal dauert es übrigens länger ein passendes Lied für ein Video zu finden als das Video zu schneiden.

Mein neuestes Reisevideo – King’s Day in Amsterdam

Eine tolle Übersicht, welche Kamera für euch die richtige zum Reisen ist, findet ihr hier, da sind alle Vor- und Nachteile nochmal kurz und knapp erklärt.

Wenn ihr jetzt wissen wollt, mit was andere so ihre Fotos und Videos auf Reisen machen, dann schaut mal bei Marianna oder Nina vorbei, die vor einer Weile schon mal ihre Ausrüstung vorgestellt haben.

Welche Kamera ist die beste auf Reisen? Wie bearbeite ich Reisefotos und wie erstelle ich Reisevideos? Ein Erfahrungsbericht nach über 40 bereisten Ländern.

Welche Kamera nutzt ihr auf Reisen zum fotografieren und filmen?

Hinweis: Canon hat mir Kameras und Objektive zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Einige der Links in diesem Artikel sind Affiliate Links, wenn ihr darüber etwas bestellt, kostet euch das keinen Cent mehr aber dafür bessert sich meine Reisekasse etwas auf. Ist doch genial, oder?

Hi, ich bin Yvonne. Reisesüchtig. Schuldig im Sinne der Anklage. Sehr wahrscheinlich falle ich gerade irgendwo von einem Kamel, werde von einer Kobra angespuckt oder schleppe mein Gepäck durch einen Fluß im Dschungel. Es könnte allerdings auch gut sein, dass ich gerade im Schlafanzug auf meinem Sofa in Berlin sitze. Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin. Überall hört sich irgendwie viel spannender an. Seid travelous und folgt mir!

Discussion44 Kommentare

  1. Super interessanter Artikel! Ich hatte letztens auch einmal alles zusammengesammelt, was ich auf Reisen zum Fotografieren mitnehme… Bei mir ist nämlich die Sony Alpha 77 II eingezogen 😉 Jetzt geht es also auch mit Videos los, yippie!

  2. Hallo,
    oftmals ist der wichtigste Aspekt das Gewicht der Kamera. Für mich ein sehr wichtiger Aspekt ist die Qualität. Ich habe eine D40, die bereits gute Bilder liefert. Seit neuestem bin ich im Besitz einer D6, die eine Kamera mit Vollformat ist. Das ist nochmals ein Unterschied bei den Bildern.
    Ich gebe natürlich zu, dass man dies im Blog nicht unbedingt bei der dortigen Auflösung immer erkennt. Aber Fotografie ist neben dem Reisen und Blog ein Hobby bei mir.
    Wünsche dir weiterhin viel Spass mit deinem Equipment.
    Lg Thomas

    • Qualität kommt natürlich vor Gewicht 😉 Bzw, eine Kamera mit null Gewicht aber auch null Qualität kommt mir nicht ins Haus 😀 Aber solange ich noch immer nicht alle Einstellungen kapiert habe, die es bei DSLRs so gibt, brauche ich nicht auf eine Vollformat-Kamera zu wechseln. Ich hatte mal für einen Tag eine 7D und so schick das ist, ich kam einfach null damit zu recht. Für mich ist daher die 700D die perfekte Kamera für Reisen.

  3. Ich finde SLRs und Reisen passen irgendwie nicht zusammen. In Südafrika hatte ich meine 5D mit 24-70 mit, damit war in meinem Rucksack auch schon der halbe Platz verbraucht und so eine Kamera (auch die kleineren Varianten) sind einfach viel zu klobig um sie immer dabei zu haben und das finde ich sollte eine Kamera für Reisen nicht sein, weil ich IMMER eine dabei haben will. Man weiß ja nie auf wen oder was man trifft wenn man reist. Ich habe mir für meinen letzten Trip eine Fuji x10 geholt und war damit super happy. Für den nächsten Trip habe ich mir die x100 geholt und bin sehr gespannt wie das wird, weil es eine Festbrennweite hat. iPhone finde ich immer schwierig, ich komme immer durcheinander welches Foto jetzt wo drauf ist und dann habe die einen unterschiedlichen Look määääää….

    • Hallo Daniel, jeder hat da ja einen anderen Stil zu reisen. Und, ja, ich hatte es im Artikel ja schon erwähnt, wenn ich eine kleinere, leichtere aber qualitativ gleichwertige Kamera finde, dann würde ich auch wechseln. Nur des Gewichts wegen jetzt aber auf eine qualitativ weniger gute Kamera zu wechseln, fände ich aber Quatsch. Schließlich will ich ja auch gute Fotos haben 😀 Deshalb nutze ich bspw meine Handys auch nur noch selten.

  4. Toller Beitrag!
    Ich bin seit ein paar Monaten viel mit einer Sony RX100 III unterwegs. Finde ich auf Reisen ideal, super klein, grandiose Bilder und manuelle Einstellmöglichkeiten. Ich kenne die 700D, aber ich wage mal die Vermutung, dass die RX100 es damit aufnehmen kann.
    Wenn ich mehr Platz habe kommt zusätzliche mein Sony Alpha 65 mit.

    Schöne Grüße,
    Marc

    • Hi Marc, bei der Sony RX100 kann man das Objektiv aber nicht wechseln, oder? Und freut mich, dass dir der Artikel gefällt!

    • „Sobald ich eine kleine kompakte (leichte) Kamera finde, die qualitätstechnisch mit der 700D in Kombination mit dem EF-S 17-55 IS USM Objektiv für Fotos und Videoaufnahmen mithalten kann, werde ich wechseln. Bisher hat mich allerdings noch nichts überzeugt.“

      Wie Marc und Stefan schon gesagt haben, kann es die Sony RX100 MKIII mit der 700D & Kit-Objektiv mehr als aufnehmen. Die Lichtleistung der 300 Gramm Sony ist sogar nen Stop besser als die von der dicken Canon. Gleiches gilt für die Canon G7X, die es schon für 100 EUR weniger gibt.

      Wenn Du keine Festbrennweiten, f/ 2,8 Objektive, Ultraweitwinkel oder Superzooms verwendest, macht eine DSLR mit APS-C Sensor eigtl. keinen Sinn.

      Würde mich freuen, wenn Du der G7X oder der RX100 MKIII eine Chance gibst.

  5. Die 700D sowie das Objektiv sind wirklich super, verwende ich selbst privat auch. Wie aber schon erwähnt ist das Zeug nicht gerade leicht. Für einen schnellen Schnappschuss, reicht dann meist auch das iPhone. Meist ist die Qualität des Smartphones auch ausreichend, je nachdem was man mit dem Bild anstellen möchte.

    Gruß
    Tom

  6. Unter superleicht könnte man auch etwas anderes verstehen. Ich nutze die RX100II seit fast zwei Jahren. Die hat so gut wie alle DSLR Funktionen und passt in die Hosentasche. Gerade weil ich die immer dabei habe, bin ich in der Lage tolle Fotos zu machen.

    Fotografierst du eigentlich im RAW Format? Meines Erachtens kann man erst damit die Kamera Qualität richtig ausreizen.

  7. Danke für den Beitrag! Ich habe ihn mir gebookmarked (öhm – gibt es dieses Wort überhaupt?) und muss ihn mir noch mal gründlicher durchlesen.

    Ich trau mich gar nicht zu sagen, womit ich fotografiere: eine Canon EOS 350D. Uralt, aber robust und genügt meinen Ansprüchen.

    Liebe Grüße aus Würzburg
    Sissi

    • Haha, gute Frage, ich glaube das kann man so sagen 😀 Und uralt heißt im Bezug auf Kameras nicht unbedingt schlecht 😉

  8. Ich finde es irgendwie krass und bewundernswert, was viele so mitnehmen. 🙂 Dagegen fühle ich mich wie ein richtiger Schnappschuss-Touri. 🙁 Aber ich hab auch kein Talent zum fotografieren, muss ich gestehen.

    Lg aus Matrei am Brenner

  9. Hi Yvonne,

    super Bericht.
    Ich hab eine Frage bezüglich Handtaschen ^^ (Jaja frauen und ihre Taschen)
    Was für eine Tasche/Rucksack hast du für deine Kameras?
    Oder „wirfst“ du die einfach in eine normale Tasche rein?

    Hast du auch ein Stativ? Wenn ja welches?

    Liebe Grüße
    Mona

    • Hallo Mona,

      freut mich, dass dir der Beitrag gefällt. Normalerweise werfe ich meine Kameras einfach in den klassischen Jutebeutel, den ich immer dabei habe. Manchmal nehme ich aber auch meine Camerabag von Pacsafe mit: https://www.amazon.de/Camsafe-Kamera-Sling-Olive-Khaki/dp/B00NC75CVA/ref=as_sl_pc_ss_til?tag=justtr-21&linkCode=w01&linkId=FE2XSKZ62ELVYUB5&creativeASIN=B00NC75CVA die finde ich ganz geschickt, da man bei der relativ leicht an die Kamera rankommt, sie aber wie ein Rucksack zu tragen ist.
      Ein Stativ benutze ich nie. Ich hab zwar schon öfter darüber nachgedacht, aber bisher hat mich noch nichts überzeugt. Bei manchen Aufnahmen nutze ich gerne mal „natürliche“ Stative wie Tische, Steine etc 😀
      LG
      Yvonne

      • Hallo Yvonne,

        ich kann dir auf jedenfall ein Gorillapod der Marke JOBY empfehlen.
        Diese Stative sind superhandlich und leicht und lassen sich aufgrund der sehr hohen flexibilität an sehr vielen Sachen befestigen.
        Das wäre mit sicherheit eine sinnvolle Ergänzung zu deinen natürlichen Stativen, da deine Kamera oder dein Handy um einiges sicherer darauf stehen.

        Grüße Jonas

  10. Hallo Yvonne,

    vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich habe ja schon lange überlegt, ob ich mir einen Rotfilter für meine GoPro kaufen soll aber Deine anschaulichen Bildbeispiele haben mich jetzt überzeugt 😉
    Fotografieren auf Reisen gehört für mich immer dazu und ich habe eher zuviel als zuwenig dabei…
    Viele Grüße
    Stefano

    • Hi Stefano,

      freut mich, dass ich dir helfen konnte! Der Rotfilter ist definitiv die Anschaffung wert! Und das mit dem zuviel dabei haben kenne ich 😉
      LG
      Yvonne

  11. Ich habe eine Canon Powershot SX50HS.
    Es ist zwar nicht die allerbeste Kamera und auf keinen Fall vergleichbar mit einer DSLR aber ich finde für meine Zwecke reicht Sie voll und ganz aus.
    Sie liefert doch sehr brauchbare Bilder wobei Sie bei wenig Licht allerdings ein wenig schwächelt.
    Der riesengroße Vorteil den ich bei dieser Kamera für Reisende sehe ist, dass Sie in dem eingebauten Objektiv einen riesigen Zoom hat. Man muss also keine weiteren Teleobjektive mitschleppen, wenn man mal weit entfernte Objekte fotografieren möchte.
    Außerdem ist Sie im Vergleich zu den meisten DSLR´s doch relativ kompakt und handlich.

    Grüße Jonas

  12. Hi,

    Ich habe früher immer eine schwere analoge Ausrüstung mitgeschleppt (Canon EOS 1 und Objekte ).
    Von digitaler Forografie habe ich fast null Ahnung, seit einigen Jahren fotografiere ich auf meinen Fernreisen
    nur noch mit meinem Handy und nehme gar keine Kamera mehr mit.

    Rolf

  13. Hallo Yvonne,
    die Alternative zu Deiner Canon ist bei gleicher oder besserer Bildqualität nur eine Systemkamera. Hier hast Du bei deutlich kleinerem Gehäuse fast die gleiche Auswahl bei Objektiven. Die Spitzenklasse ist momentan sicher die Sony A7 Serie, die allerdings auch sehr teuer ist. Für deutlich weniger Geld gibt es bei Fuji zB. die XE2, die sehr kompakt ist und, ganz wichtig, sich auch einfach bedienen lässt weil die Menüs nicht so unnütz umfangreich sind.
    Ansonsten schau gerne mal hier (http://reise-ansichten.de/category/reisefotografie) rein, ich stand, obwohl Berufsfotograf, natürlich vor dem gleichen Problem wie Du.
    Herzlich,

    Peter

  14. Habe deinen Blog gerade erst entdeckt und finde deine Posts total inspirierend!
    Fange gerade selbst erst mit dem bloggen an, da ist es echt super hilfreich zu erfahren, was andere so für Equipment benutzen 🙂

    Werde definitiv öfters mal vorbeischauen 🙂

  15. Hallo,

    wie macht ihr das mit der Verschmutzung der Kamera? Ich habe ja, trotz Kameraversicherung, schon Angst die Kamera (1500 Euro) bei Regen zu benutzen…?
    Würde mich mal brennend interessieren.

    Beste grüße,
    Sven.

  16. Hi Yvonne,
    du hast Recht, an eine Spiegelreflex von Canon kommt wenig ran. Ich bin vor einiger Zeit umgestiegen, weil mir meine EOS immer noch zu schwer war, und fotografiere jetzt mit der Sony Alpha Systemkamera. Auch wenn die Bilder brillant sind und es eigentlich nichts zu meckern gibt: Solche Aufnahmen, wie du sie hier zeigst, bekommt man damit leider nicht hin. Die Tiefenschärfe scheint doch noch einen Tacken schlechter zu sein (auch wenn ich kein Profi in Sachen technische Daten bin, das sehe ich), je kleiner die Kamera ist.
    Spannend auch, über die GoPro zu lesen, habe ich bisher nicht ausprobiert, wird aber sicher bald an die Reihe kommen 🙂 Lieb grüß, Katrin von ilovetravelling

  17. Mal sehen was noch für Innovationen in der Kameratechnik kommen.

    Dieses Jahr ist wieder photokina. Ein Besuch dürfte sich lohnen

  18. Ich bin kürzlich von analog (Rangefinder, ggf. Mittelformat) auf digital umgestiegen. Analoge Fotografie hat zwar ihren Charme, aber Gewicht und Größe der guten alten Schätze sind nicht zu unterschätzen.
    Die kleine Fuji X-E2s hat es mir angetan. Gekoppelt mit dem 27mm-Pancake-Objektiv ist sie die ideale Begleitung, da sie so sehr schön flach ist.
    Für Portaits habe ich jedoch immer noch meine geliebte Polaroid SX-70 🙂

  19. Hi, ich habe einige Leute kennen gelernt, die ausschließlich mit ihrer GoPro fotografieren. Würdest du das auch empfehlen? Liebe Grüße 🙂

  20. Habe auch meine Sony Alpha zum Fotografieren, allerdings nehme ich in letzter Zeit aus Faulheit dann doch lieber das iPhone. Die neue GoPro macht allerdings auch tolle Aufnahmen und werde mir diese dann wohl zulegen.

  21. Toller Beitrag. Was haltet ihr denn von den neuen 360 Grad Kameras? Das wird betsimmt spannend. In Zukunft wird sich das in den Blogbeiträgen sehr verbreiten. Gerade Reisebilder mit Landschaften wirken dadurch in Zukunft viel realistischer. Kann nicht mehr lange dauern bis sich die VR-Kameras auch etablieren.

  22. Hey Yvonne,
    wir haben uns jetzt auch für die Sony alpha -eine Systemkamera- entschieden. Einige Freunde von uns haben die Kamera und die Bilder sind wirklich super.
    Aber es ist ja Wahnsinn wie viel Geld man in die Fotoausrüstung stecken kann. Als wir uns entschieden haben, dass wir doch noch eine Ergänzung zur iPhone-Kamera brauchen, ist mir ganz schwindelig geworden bei den Preisen 😀

    Liebe Grüße
    Sina

  23. Ich hatte neulich gerade das Vergnügen eine Lichtfeldkamera mit auf Reisen zu haben, das war wirklich toll. Scharfstellen zuhause am Computer auf das Detail das einem gerade wichtig ist. Jetzt fehlt mir nur eine 360° Lichtfeldkamera die dann auch noch klein ist, aber da muss ich wohl etwas warten 😉

  24. Ich bin auch ein Spiegelreflex-Liebhaber,
    da ist die hier erwähnte Canon 700D ( oder jetzt die „neue Version“ 760D) schon ein gutes Anfängermodell.
    Die Nikon D3400 kann man ohne Probleme als preisähnliches „Nikon“-Pendant sehen (und ist wahrscheinlich auch rauschbeständiger). Sony kenne ich mich nicht so gut aus, die haben aber auch sehr tolle und preiswerte Einsteigermodelle.

    Eine DSLR sehe aber das für viele meiner Freunde dann auch wieder kritisch:
    Man muss schon Geld und Zeit investieren (und Gewicht tragen),
    damit man das richtige Objektiv für sich dabei hat.
    Mit dem richtigen Zubehör wird man wunderschöne Landschaftsbilder, aber auch Porträts hinbekommen, die sonst keiner so einfach mit einem Handy macht.

    Systemkameras sind immer schwer einzuschätzen:
    Klar riesige „Zoom“-Bereiche, aber dann ist der Chip schlussendlich auch nicht viel größer als bei guten Handymodellen.
    Und in den Testberichten fehlen oft gute Vergleiche zu den „Spitzenkameras“/DSLRs,
    und man zahlt auch seine 300 Euro aufwärts.

    Viele Otto-Normalverbraucher wollen oft nur Weitbildschnappschüsse machen.
    Da können viele Handymodelle ab 300 Euro auch gute Ergebnisse abliefern.

    Und die Handykameras verbessern sich von Generation zu Generation. Man merkt richtig, dass die Linsenbedingten Verzerrungen weniger werden, die Chips immer rauschbeständiger, und die digitalen Zusatzoptionen einen Mehrwert bieten, die in Systemkameras oder in einer DSLR erst 1-2 Jahre später ankommen.

    Also immer gut überlegen,
    Grüße

  25. Die Frage nach der richtigen Ausrüstung, wenns ums Fotografieren auf Reisen geht, ist nicht leicht zu beantworten und vor allem nicht pauschal!
    Wer hochqualitative Bilder machen will, kommt um schweres Equipment leider nicht wirklich rum. Aber dafür gibt es ja tolle Taschen und Rucksäcke.
    Wer lieber leicht ohne viel Gewicht unterwegs ist, muß auch ein paar Kompromisse eingehen.
    Ansonsten ganz ganz toller Blog hier.
    Gruß aus der Bretagne,
    Ben

  26. Ich schleppe in Urlauben auch immer noch meine Canon 7D mit mir rum, die leider echt einiges an Gewicht mit sich bringt. Aber da ich beruflich so an sie gewöhnt bin, kann ich mich auch schwer umgewöhnen. Außerdem ist mir auch irgendwie noch nicht wirklich die passende Alternativ-Kamera über den Weg gelaufen. Ich wäre dann an einem spiegellosen System interessiert, aber Testberichte und Erfahrungswerte bringen mich da in meiner Entscheidung auch nicht weiter. Zudem möchte ich auch nicht auf mein ganzes mühevoll zusammengekauftes Zubehör wie Pol- und Graufilter etc. verzichten.
    Also werde ich wohl noch in 5 Jahren mit meinem Mega-Fotorucksack in den Urlaub fahren… 😀
    LG Nina – Fotograf Bielefeld

Leave A Reply

Top
441 Shares
Pin313
Share80
+112
Tweet16
Stumble20
Web Analytics